Die Corona-Hotline des Kreisgesundheitsamts: 02251/15800

(Erreichbar montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr)

Menschenmengen meiden und Daheim bleiben

Das neuartige Coronavirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Auch Infizierte, die sich noch gesund fühlen, sind bereits ansteckend. Deshalb gilt: Abstand halten zu anderen Menschen. Etwas mehr als ein Meter genügt; kein Händeschütteln, keine Umarmungen zur Begrüßung; große Menschenansammlungen möglichst meiden.

Wer sich schlecht fühlt, sollte zu Hause bleiben. Um seiner selbst willen und um andere zu schützen. Das gilt nicht nur für den Arbeitsplatz: Wer glaubt, er habe sich mit Corona infiziert, sollte erst in der Arztpraxis oder beim Gesundheitsamt anrufen, statt sich einfach ins volle Wartezimmer zu zwängen.

Hände waschen und richtig Niessen

Regelmäßig und gründlich Hände waschen, das heißt: mindestens 20 Sekunden lang, mit Seife und bis zum Handgelenk. Wer ein Desinfektionsmittel verwenden möchte, sollte darauf achten, dass es als viruzid gekennzeichnet ist, also wirklich Viren abtöten kann.

Außerdem sollten ungewaschene Hände keine Lebensmittel oder die Augen und den Mund anfassen. Wer Oberflächen berührt, an denen der Erreger haftet, und sich dann ins Gesicht fasst, der kann sich anstecken. Darum ist es klug, etwa Fahrstuhlknöpfe oder Türöffner mit dem Knöchel oder dem Ellenbogen zu drücken statt mit den Fingern.

Wer womöglich selbst ansteckend ist, kann die Allgemeinheit schützen, indem er benutzte Papiertaschentücher sofort und sicher entsorgt. Wer husten oder niesen muss, sollte sich nicht die Hand vors Gesicht halten, sondern die Armbeuge.

Impfen lassen

Im Falle eines Coronavirus-Ausbruchs ist es entscheidend, andere vermeidbare Infektionskrankheiten auch wirklich zu vermeiden. Das gilt insbesondere für die saisonale Grippe. Zum Eigennutz und um das Gesundheitssystem nicht unnötig zu belasten, sollten sich vor allem ältere, schwangere oder Menschen mit Vorerkrankung impfen lassen. Ihnen wird zusätzlich zu einer Pneumokokken-Impfung geraten.

Maske? Ja oder Nein?

Modelle aus Papier sind bereits nach kurzem Tragen feucht und halten eine Virusattacke nicht mehr ab. Chirurgische OP-Masken, die Nase und Mund bedecken, schützen weniger den Träger, sondern vor allem seine Umgebung. Zertifizierte Atemschutzmasken gibt es in drei Sicherheitskategorien. Sie bieten Schutz, allerdings ist ihr Einsatz für den Träger so unangenehm, dass sie für den Alltag wenig praktikabel sind. Niemand wird diese Masken lange tragen wollen.

Als Quelle dieser Hinweise wurde ein Artikel aus der Zeit genommen.

Zum Gebrauch der Masken würde ich gerne ergänzen. Für erkrankte sind Masken sinnvoll, da hierbei der Auswurf (Verbreitung) von Krankheitserregern eingeschränkt wird. Ein Schutz vor einer Infektion stellen diese im Regelfall nicht dar.

Eine der wichtigsten Maßnahmen bleibt allerdings, den gesellschaftlichen Kontakt weitgehend zurückzufahren. Telefonate, WhatsApp Nachrichten etc. bieten hierzu eine alternative.


Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen aus Weyer,

Das Corona Virus verbreitet sich in Deutschland, einer der Verbreitungs- schwerpunkte ist hierbei NRW, das Bundesland in dem wir wohnen.

Es wird wohl eine Frage der Zeit sein, bis auch Bürger unseres Ortes sich infizieren werden. Ob die Infektion durch Verwandtenbesuche in betroffenen Regionen, Urlauben oder der Arbeit in Ballungsgebieten den Weg zu uns findet, spielt hierbei keine Rolle. So ist der richtige Umgang mit der Situation entscheidend und auf diesen möchten wir ein verstärktes Augenmerk legen. 

Auch und gerade weil wir in unserem Ort viele Personen haben, welche zur erhöhten Risikogruppe zählen (ältere Menschen), sollten wir in den kommenden Wochen auf den richtigen Umgang miteinander und der gegeben Situation achten.

Weiterlesen: COVID-19 (Coronavirus)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Corona-Virus bestimmt derzeit leider unser aller Leben. Wir können uns kaum dagegen wehren. Das bisschen, was wir versuchen können, diese Epidemie einzugrenzen, sollten wir jedoch tun - zum Wohl und Schutze aller unserer Mitmenschen! Ist es in den Augen junger und gesunder Menschen vielleicht nur ein Anflug einer Grippe, so kann es für ältere und immungeschwächte Mitmenschen zu einer lebensbedrohlichen Krankheit werden. Lassen Sie uns bitte zusammen stehen. Das meine ich in dem Fall leider nicht wörtlich: Ich bitte alle Vereine und Organisatoren darüber nachzudenken, welche geplanten Veranstaltung in den nächsten Wochen unbedingt stattfinden müssen. Eine Jahreshauptversammlung zum Beispiel kann in keinem Verhältnis stehen. Auch lange geplant und organisiert Feste müssen leider in Frage gestellt werden. In diesen Zeiten sollten wir alle mit klarem Verstand handeln, auch wenn es schmerzlich ist. Ich bin kein Freund von übertriebenem Handeln und Hysterien, aber in dem Fall möchte ich an alle appellieren: Vernunft und Verstand vor Leichtsinnigkeit und Eigensinn. Darum möchte ich Sie alle bitten. Auch die Stadt Mechernich und der Kreis Euskirchen haben Handlungsempfehlungen auf ihren Web-Seiten zur Verfügung gestellt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, danke für Ihr Verständnis und hoffe, dass Sie alle gesund bleiben!

Ihr Ortsvorsteher Björn Wassong

Besuchen Sie uns auf