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Mittwoch, 01. April 2020 04:34

Menschenmengen meiden und Daheim bleiben

Das neuartige Coronavirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Auch Infizierte, die sich noch gesund fühlen, sind bereits ansteckend. Deshalb gilt: Abstand halten zu anderen Menschen. Etwas mehr als ein Meter genügt; kein Händeschütteln, keine Umarmungen zur Begrüßung; große Menschenansammlungen möglichst meiden.

Wer sich schlecht fühlt, sollte zu Hause bleiben. Um seiner selbst willen und um andere zu schützen. Das gilt nicht nur für den Arbeitsplatz: Wer glaubt, er habe sich mit Corona infiziert, sollte erst in der Arztpraxis oder beim Gesundheitsamt anrufen, statt sich einfach ins volle Wartezimmer zu zwängen.

Hände waschen und richtig Niessen

Regelmäßig und gründlich Hände waschen, das heißt: mindestens 20 Sekunden lang, mit Seife und bis zum Handgelenk. Wer ein Desinfektionsmittel verwenden möchte, sollte darauf achten, dass es als viruzid gekennzeichnet ist, also wirklich Viren abtöten kann.

Außerdem sollten ungewaschene Hände keine Lebensmittel oder die Augen und den Mund anfassen. Wer Oberflächen berührt, an denen der Erreger haftet, und sich dann ins Gesicht fasst, der kann sich anstecken. Darum ist es klug, etwa Fahrstuhlknöpfe oder Türöffner mit dem Knöchel oder dem Ellenbogen zu drücken statt mit den Fingern.

Wer womöglich selbst ansteckend ist, kann die Allgemeinheit schützen, indem er benutzte Papiertaschentücher sofort und sicher entsorgt. Wer husten oder niesen muss, sollte sich nicht die Hand vors Gesicht halten, sondern die Armbeuge.

Impfen lassen

Im Falle eines Coronavirus-Ausbruchs ist es entscheidend, andere vermeidbare Infektionskrankheiten auch wirklich zu vermeiden. Das gilt insbesondere für die saisonale Grippe. Zum Eigennutz und um das Gesundheitssystem nicht unnötig zu belasten, sollten sich vor allem ältere, schwangere oder Menschen mit Vorerkrankung impfen lassen. Ihnen wird zusätzlich zu einer Pneumokokken-Impfung geraten.

Maske? Ja oder Nein?

Modelle aus Papier sind bereits nach kurzem Tragen feucht und halten eine Virusattacke nicht mehr ab. Chirurgische OP-Masken, die Nase und Mund bedecken, schützen weniger den Träger, sondern vor allem seine Umgebung. Zertifizierte Atemschutzmasken gibt es in drei Sicherheitskategorien. Sie bieten Schutz, allerdings ist ihr Einsatz für den Träger so unangenehm, dass sie für den Alltag wenig praktikabel sind. Niemand wird diese Masken lange tragen wollen.

Als Quelle dieser Hinweise wurde ein Artikel aus der Zeit genommen.

Zum Gebrauch der Masken würde ich gerne ergänzen. Für erkrankte sind Masken sinnvoll, da hierbei der Auswurf (Verbreitung) von Krankheitserregern eingeschränkt wird. Ein Schutz vor einer Infektion stellen diese im Regelfall nicht dar.

Eine der wichtigsten Maßnahmen bleibt allerdings, den gesellschaftlichen Kontakt weitgehend zurückzufahren. Telefonate, WhatsApp Nachrichten etc. bieten hierzu eine alternative.


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