Glasfaserausbau in der Stadt Mechernich schreitet voran – Kreisweit werden knapp 30 Millionen ausgegeben, um „weiße Flecken“ auf der Internetversorgungskarte zu tilgen – Ortsnetz Eiserfey ist das siebte Cluster kreisweit – Bis zu einem Gigabit pro Sekunde schnell – 15 Bautrupps im Einsatz

Von Mirco Meuser

Mechernich-Weyer – Ruckelfreies Streamen, problemlos in der Cloud arbeiten und Downloads in einer hohen Geschwindigkeit erledigen -ganz abgesehen vom reibungslosen und je nach Vertrag auch unbegrenzten Telefonieren: All das war im Süden des Mechernicher Stadtgebietes keineswegs selbstverständlich, wird aber schon in absehbarer Zeit Realität.

Denn der Breitbandausbau in Weyer nimmt Form an. Seit Anfang März und für voraussichtlich noch zehn Wochen sind 15 Bautrupps der Firma Constructel im Einsatz, um im gesamten Ortsnetz Eiserfey (Vorwahl 02484) Tiefenbauarbeiten zu erledigen um damit 825 Haushalte für den Anschluss ans superschnelle Netz vorzubereiten.

Das Projekt Breitbandausbau im Kreis Euskirchen ist nach einer europaweiten Ausschreibung in Kooperation mit der Telekom seit Anfang 2018 in konkreter Planung. Ziel ist es, jene Ortschaften, die von den diversen Netzbetreibern bislang noch nicht angeschlossen wurden, an das High-Speed-Internet anzubinden.

20 Millionen Euro wurden dafür seinerzeit bereitgestellt, inzwischen ist von fast 30 Millionen die Rede. Die Hälfte zahlt der Bund, 40 Prozent NRW und zehn Prozent die jeweilige Kommune, im Falle Weyer und gesamtes Ortsnetz Eiserfey also die Stadt Mechernich.

 

964 Haushalte waren zu langsam

 

Der Bedarf an schnellen Glasfaserverbindungen war im Sommer 2015 vom Kreis in einem sogenannten Markterkundungsverfahren ermittelt worden, bei dem die Telekommunikationsunternehmen ihre damalige Ist-Versorgung und ihre Ausbaupläne darstellen sollten.

Jede Adresse, deren Internetanschluss keine 30 Megabits pro Sekunde erreichen konnte, galt als „weißer Fleck“ auf der Telefon-Landkarte, war also unterversorgt und damit förderungsfähig. Im Ortsnetz Eiserfey waren 964 Haushalte betroffen.

825 davon werden jetzt angeschlossen. Das Glasfaserkabel verlegt Constructel bis an die Haustür kostenlos, so Sebastian Penz, der Telekom-Bauleiter, im Gespräch mit dem Reporter der Agentur ProfiPress vor Ort.

Mit der so genannten „Fiber to the home“-Technologie, kurz FTTH, könnten die betroffenen Anschlüsse nach Abschluss der Bauarbeiten Geschwindigkeiten bis zu einem Gigabit die Sekunde erreicht werden, so Telekom-Projektleiter Gerd Wolter.

Um den Ausbau übersichtlicher zu gestalten, wurde das Kreisgebiet anhand der Telefonvorwahlen in 15 Cluster unterteilt, so Wolter weiter. Cluster Eins und Zwei, zu denen neben Euskirchen und Weilerswist auch Teile von Zülpich gehörten, seien schon so gut wie fertig.



Insgesamt 15 Bautrupps sind bei der Verlegung von 23 Kilometern High-Tech-Erdkabel im Telefon-Ortsnetz Eiserfey im Einsatz, hier am Ortsrand Weyer. Foto: Mirco Meuser/pp/Agentur ProfiPress

Zum Jahreswechsel soll Weyer in Betrieb gehen

 

Mit Weyer und dem Ortsnetz Eiserfey habe man derzeit siebte Cluster in Arbeit. Dort wollen Constructel-Projektleiter Lidio Guedes und seine Leute bis Ende April rund 23 Kilometer Gräben ausheben, und darin ungefähr 200 Kilometer Glasfaser verlegen. Sebastian Penz: „Zudem werden an 27 strategischen Punkten Netzverteiler gebaut, die die Daten vom Netzknoten zu den Häusern verteilen. Allein sechs davon in Weyer.“

Lidio Guedes: „Verlegt werden vier Kabelstränge, so genannte Verbände, drei für die Hausanschlüsse, so genannte »Zwölferverbände« und ein Hauptkabel.“ Sebastian Penz: „Ein solcher Verband verfügt über zwölf Leerrohre mit einem Durchmesser von je 1,2 Zentimetern. Jedes kann bis zu 72 Fasern aufnehmen, die jeweils 32 Haushalte versorgen können.“

Wenn alles gut geht, können die Weyerer, Lorbacher, Bergheimer, Vollemer, Urfeyer, Dreimühlener und Vussemer zum Jahreswechsel giga-schnell surfen und telefonieren, allerdings könnte es durch Personalprobleme durch die Corona-Pandemie zu Verzögerungen kommen. „Manche Menschen wollen uns schon jetzt nicht mehr auf ihr Grundstück lassen“, so Bauleiter Lidio Guedes.

Der Einbau der Glasfaser ist für die Anwohner kostenlos, zur Nutzung muss jedoch ein Vertrag mit der Telekom abgeschlossen werden. Die Finanzierung des Projektes läuft zum Großteil über das Bundesförderprogramm Breitband ab, bei dem der Bund wie erwähnt rund 50 Prozent der Kosten übernimmt.

Quelle: Mechernich.de

Quelle Ksta.de-Ramona Hammes -18.10.19, 15:30 Uhr

Mechernich-Weyer -
Dass es für sie ein langer Einsatz werden würde, war den Feuerwehrleuten klar, als sie am Donnerstag um kurz nach 23 Uhr auf die Wiese bei Weyer fuhren: Eine Strohmiete mit 130 Rundballen brannte. Gleich daneben lagerte, ebenfalls fein säuberlich aufgestapelt, eine weitere Miete mit 150 Ballen. Die galt es zu schützen, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Alarmiert wurden zunächst die Kräfte aus der Gemeinde Nettersheim, da aus der Meldung an die Rettungsleitstelle nicht klar hervorging, wo die Einsatzstelle genau lag. Doch vor Ort stellten sie fest, dass es sich um den äußersten Zipfel des Mechernicher Stadtgebiets handelte. Zudem war den Feuerwehrleuten klar, dass sie es nicht mit einem kleinen Feuerchen zu tun haben, das in wenigen Minuten gelöscht ist. Also wurden das Alarmstichwort erhöht und zahlreiche weitere Einheiten in Marsch gesetzt. Knapp 90 Einsatzkräfte beider Kommunen waren schließlich unter der Leitung von Jörg Opielka vor Ort. Für die Verpflegung sorgte im Laufe der Nacht das DRK aus Kall.

Verdacht auf Brandstiftung

Als problematisch erwies sich auf der außerhalb des Orts liegenden Wiese die Wasserversorgung. Zunächst nutzte die Feuerwehr das Wasser aus den Löschwassertanks. Die Option, Nachschub über einen Hydranten herbeizuschaffen, wurde laut Opielka wegen der Entfernung von rund 500 Metern verworfen. Also wurde ein Pendelverkehr mit drei Löschfahrzeugen nach Weyer eingerichtet, zudem leisteten die Landwirte Hilfe. Mit zwei je 3000 Liter fassenden Fässern schafften sie Wasser herbei.

Auch konnte die Feuerwehr auf einen in Weyer stationierten Milchtransporter zurückgreifen. Laut Opielka besteht die Vereinbarung, diesen zum Löschwassertransport nutzen zu können. Gerade in Zeiten großer Trockenheit und erhöhter Waldbrandgefahr sei dies hilfreich. Am Hydranten konnte der Laster 18000 Liter Wasser laden und zur Einsatzstelle bringen.

Weyer1

Mit ihren Güllefässern halfen die Landwirte, Wasser zur Einsatzstelle zu schaffen.

Foto:

Ramona Hammes

Den Verantwortlichen war klar, dass die brennende Strohmiete nicht zu retten war. Von außen war es zwar nicht so deutlich zu sehen, doch mit der Wärmebildkamera konnte man sich ein Bild der Lage verschaffen. Laut Opielka hatte der starke Wind zu einer Art Kamineffekt geführt, im Innern der Miete herrschten enorme Temperaturen. Mithilfe einer Riegelstellung wurde das Feuer von der nicht betroffenen Strohmiete ferngehalten. Die Landwirte trugen die Ballen mit Traktoren ab und fuhren sie auf eine benachbarte Wiese. Anschließend ließ die Feuerwehr die andere Miete kontrolliert abbrennen.

Sukzessive wurde im Laufe der Nacht die Zahl der Einsatzkräfte reduziert. Zuerst rückten die Zingsheimer ab, da sie wegen der Sperrung der Anschlussstelle Mechernich in Richtung Köln aktuell für die A1 bis Wißkirchen zuständig sind. Gegen 4 Uhr am Morgen blieben die Kräfte der Löschgruppe Weyer zur Brandwache vor Ort. Sie wurden um 6.30 Uhr von den Eiserfeyern abgelöst, die die Einsatzstelle um 9 Uhr verlassen konnten. Am Nachmittag fand eine erneute Nachschau statt.

Da nach Angaben der Polizei eine Selbstentzündung der Strohmiete ausgeschlossen werden kann, wird nun wegen Brandstiftung ermittelt. Der Schaden liegt laut Polizei im unteren vierstelligen Euro-Bereich

Der Bund hat 306 Feuerwehrautos für überregionale Einsätze bestellt – Eines ging nach Weyer – Auch zur kommunalen Verwendung erlaubt

Mechernich/Weyer – Die Freude war auf allen Seiten groß: Bei der Löschgruppe Weyer, die ein flammneues Fahrzeug ihr Eigen nennt. Bei der Stadt Mechernich, weil sie, obwohl ihre städtische Wehr gestärkt wurde, keinen Cent beisteuern musste. Und auch beim Bund, weil im Kreis Euskirchen nun auch offiziell ein Fahrzeug für den überregionalen Katastrophenschutz bereitsteht. Bislang unterstützte die Feuerwehr im Kreis den Bund bei überregionalen Einsatzlagen mit eigenen Fahrzeugen.

Weiterlesen: Fahrzeug für den Katastrophenschutz


Mechernich. Den Feuerwehren im Kreis Euskirchen wurde ein weiteres Löschfahrzeug 🚒 des Bundes für den Katastrophen- und Zivilschutz zugewiesen. Betrieben wird das LF KatS durch die Feuerwehr der Stadt Mechernich am Standort Weyer.


Mechernich. Die Feuerwehren des Kreises Euskirchen verfügen nunmehr über ein zweites neues Löschfahrzeug des Katastrophen- und Zivilschutzes. Bundestagsabgeordneter Detlef Seif wohnte der Übergabe des durch den Bund bereit gestellten Fahrzeuges an die Feuerwehr der Stadt Mechernich bei. Das erste in diesem Jahr zur Verfügung gestellte Löschfahrzeug ist ein Landesfahrzeug. Die Feuerwehr der Gemeinde Dahlem stellt die Einsatzbereitschaft dieses Fahrzeuges sicher. 

Weiterlesen: Weiteres Bundesfahrzeug für den Kreis Euskirchen

... weil jeder drei Daach lang besoffe ös." (Textauszug - Wibbelstetz - Mir senn von höngerm Bröddezong). 

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Kirmes - Wieso und Warum?

Wenn man ausserhalb der Eifel von Kirmes spricht, denken die meisten Rheinländer an die großen Volksfeste wie die "Annakirmes" in Düren oder "Pützchens Markt" in Bonn. Beide Feste zählen mit zu den größten Volksfesten im gesamten Bundesgebiet, mit jeweils über eine Millionen Besuchern. Riesige und vor allem unzählige Fahrgeschäfte locken Besucher aus Nah und Fern. Von solchen Dimensionen ist man in der Eifel weit entfernt.

Aber was ist die Kirmes denn nun überhaupt? Die Kirmes ist das Kirchweihfest, bei dem anlässlich der jährlichen Wiederkehr des Tages der Kirchweihe ein mehrtätiges Fest gefeiert wird. Und somit findet das Fest im jeweiligen Ort (logischerweise) immer am gleichen Wochenende statt. In Mechernich- Weyer ist dies das dritte Juli Wochenende. Dieser Termin ist irgendwann mal verlegt worden, denn die Kirchweihe der Kirche Sankt Cyriakus ist eigentlich irgendwann im Oktober, sagte man mir. Wie auch immer .....

Die Kirmes ist also zweifelsfrei ein kirchliches Fest! Dann liegt es auch nahe, dass die Kirmes im Ort einen so hohen Stellenwert genießt, denn die Eifler sind doch bekanntlich alle katholisch, oder? Hört man sich den oben erwähnten Wibbelstetz- Song "Mir senn von höngerm Bröddezong" von 1990 an, so heisst es wörtlich: "Mir wähle ömme CDU, söss krejen mir Krach mit oserem Herrn Pastur. Der bött in jeder Prozesion "Oh Herr lass siegen die Union"" ....

Tatsächlich gewinnt die CDU regelmäßig alle Wahlen im Stadtgebiet und die meisten Bürger sind römisch-katholisch. Also damals wie heute alles beim alten?! Der Ablauf der dreitätigen Kirmes ist jedenfalls schon seit ich denken kann mehr oder weniger gleich:

- Die ganze Reportage, sowie viele Bilder der Kirmes finden Sie auf www.rosenbaum-photography.de -
Am 13.07.2018 wurde Peter "Ivo" Wassong nach 43 Jahren als Ortsvorsteher mit einem "Großen Zapfenstreich" aus dem Amt verabschiedet. Viele geladene Ehrengäste und gefühlt halb Weyer, waren um 21 Uhr auf dem Dorfplatz erschienen, um Peter Wassong zu verabschieden. Genau an jener Stelle an der normalerweise jährlich die Mainacht der Junggesellen gefeiert wird, fanden sich alle örtlichen Vereine und die Bürger/innen aus Weyer und Urfey ein, um gemeinsam Peter Wassong zu ehren. Der Zapfenstreich wurde vom Musikverein Harmonie Weyer und dem Jugenspielmannszug Nettersheim musikalisch begleitet. Vorweg erläuterte Björn Wassong (Sohn und Nachfolger) den Ablauf und erklärte die Bedeutung des "Großen Zapfenstreichs". Im Anschluss zogen die anwesenden Gäste und Vereine in das Bürgerhaus um gemeinsam ein Kölsch oder Pils auf Peters Ehren zu trinken.  

Wenn man einen Blick auf die Verdienste und das Engagement von Peter Wassong wirft, ist es verständlich warum so viele Menschen gekommen waren. Orstvorsteher von Weyer und Urfey, Stellvertretender Bürgermeister von Mechernich, ehrenamtlicher Bürgermeister von Mechernich, Ratsherr, Vorsitzender und Mitglied einiger Vereine ..... Peter prägte Mechernich, Weyer und Urfey im besonderen Maße. Als ich mir bewusst machte, dass Peter Wassong bereits Ortsvorsteher war, als ich auf die Welt kam (und seit jenem Jahr sind nun bereits auch schon 37 Winter vergangen), begreift man wie lange diese Zeit ist!

 

Ich danke Peter von ganzem Herzen für sein Engagement für Weyer und ziehe meinen Hut, auch wenn ich eher Kappen trage ;) Seinem Nachfolger Björn wünsche ich alles Gute und viel Erfolg und bin mir sicher: Dä Jong mät dat bestemmt joot ;)

Eindrücke und Impressionen vom Zapfenstreich finden Sie im Blog von www.rosenbaum-photography.de

Große Ehrung für Peter Wassong – Weyerer war 43 Jahre lang Ortsvorsteher – Politische Weggefährten kamen zur Verabschiedung

Mechernich-Weyer – Es ist ein bewegender Moment: Mit einem „Großen Zapfenstreich“ auf dem Dorfplatz wurde jetzt Peter „Ivo“ Wassong nach 43 Jahren als Ortsvorsteher in den Ruhestand verabschiedet. Fast ganz Weyer und viele Ehrengäste wohnten diesem feierlichen Zeremoniell bei.

Wassong hat für das 800-Einwohner-Dorf viel geleistet. Beim „Großen Zapfenstreich“ waren die Örtlichkeiten schon Beweis genug: Dorfplatz und Bürgerhaus – beides wurde während seiner Amtszeit und unter seiner Regie hergerichtet oder gebaut.

Kurz vor 21 Uhr sind die Verdienste des heute 71-Jährigen, der auch eine Zeit lang CDU-Fraktionsvorsitzender im Mechernicher Stadtrat war, immer wieder Thema unter den angereisten Gästen. Auch der Bundestagsabgeordnete Detlef Seif, die vielen angereisten ehemaligen Mitstreiter im Mechernicher Rat, die Ortsvorsteherkollegen, Vertreter aller Vereine im Dorf oder schlicht den Weyerern selbst, zollen Wassong dafür Respekt.

Dass er Immenses geleistet habe, sei unstreitig, hört man vor Ort. Heinz Kehmeier aus Wachendorf, Rolf Jaeck aus Kommern – der eine ein ehemaliger Ortsvorsteher, der andere ein amtierender Ortsvorsteher, Kehmeier wie Peter Wassong ehrenamtlicher Verwaltungschef in Mechernich, Jaeck mal Stellvertreter – kommen da schnell ins Erzählen.

Zu Ehren Peter Wassongs fand auf dem Dorfplatz von Weyer ein feierlicher Zapfenstreich statt. Viele Weyerer und auswärtige Gäste wohnten dem Zeremoniell bei. Foto: David Rosenbaum/pp/Agentur ProfiPress

Weiterlesen: Zapfenstreich zum Abschied

Björn Wassong als neuer Ortsvorsteher von Weyer und Urfey vereidigt – Der 35-Jährige tritt in die Fußstapfen seines Vaters Peter Wassong

Mechernich/Weyer/Urfey – Fährt man mit Björn Wassong durch den Ort, grüßen ihn alle, die ihm begegnen. Man kennt ihn in Weyer. Eine gute Voraussetzung für die neue Aufgabe, die er nun angenommen hat.

Björn Wassong ist neuer Ortsvorsteher von Weyer und Urfey. Jetzt wurde er vom Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick im Amt offiziell vereidigt. Er tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters Peter Wassong.

„Das ist gut so“, begrüßt Schick die Entscheidung des Weyerers. Björn Wassong kenne den Ort wie seine Westentasche.

Bereits seit Jahrzehnten ist Wassong im Vereinsleben aktiv. Er kann eine lange Liste mit Ehrenämtern vorweisen. Der 35-Jährige ist Vorsitzender des Vereinskartells und der KG Weyerer Blömche, Trainer der Seniorenmannschaft des SV Concordia Weyer, aktiver Laiendarsteller beim Theaterverein Edelweiß Nettersheim und Büttenredner („Ne Jeck im Rähn“). In der Session 1996/97 war er Kinderprinz im Dreigestirn und 2014/15 „großer“ Prinz.

Björn Wassong ist neuer Ortsvorsteher von Weyer und Urfey. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Weiterlesen: Wassong folgt auf Wassong

Am Freitag, 13. Juli, ab 21 Uhr, wird der langjährige Ortsvorsteher Peter Wassong mit großen Würden auf dem Dorfplatz in Weyer verabschiedet – Kirmesball und Ausgraben des neuen Kirmesknochens am Samstag, 14 Juli nach der Vorabendmesse – Frühschoppen am Sonntag – Endspiel der Fußball-WM wird live auf Leinwand übertragen

Mechernich-Weyer – Buntes Kirmestreiben im Mechernicher Höhenort Weyer: Wie seit jeher wird im südlichsten Zipfel der Stadt Mechernich am dritten Wochenende im Juli kräftig Kirmes gefeiert. In diesem Jahr beginnt das Volksfest allerdings etwas anders als gewohnt.

Bereits am Freitag, 13. Juli trifft sich die Dorfbevölkerung Weyer, Interessierte und Gäste ab 21 Uhr auf dem Dorfplatz (Hauptstraße/Brehbergstraße).

Dort findet dann zu Ehren des freiwillig aus dem Amt geschiedenen, langjährigen Ortsvorstehers und Stadtverordneten Peter „Ivo“ Wassong ein Großer Zapfenstreich unter Mitwirkung des Musikvereins „Harmonie“ Weyer und dem Jugendspielmannszug Nettersheim statt.

„Zu diesem sicher einmaligen Ereignis in unserem Ort sind natürliche alle Interessierten herzlich eingeladen!“ so der neue Ortsvorsteher und Kirmesmitorganisator Björn Wassong.

Der offizielle Kirmes-Startschuss fällt am Samstag, 14. Juli, ab 21 Uhr mit dem Kirmesball. Bevor die Tanzkapelle „2OLD4U“, welche in diesem Jahr mit Sängerin anreist, die Bürgerhalle rocken wird, findet um 19 Uhr unter Beteiligung der Kirchenchöre aus Kallmuth und Weyer in der Pfarrkirche St. Cyriakus eine Vorabendmesse statt.

Daran anschließend graben die Vereine der IG Kirmes „Op de Kier“ (Ecke Hauptstraße/Kreuzweg) den neuen Kirmesknochen aus.

Am Freitag, 13. Juli, ab 21 Uhr, wird der langjährige Ortsvorsteher Peter „Ivo“ Wassong mit eine Großen Zapfenstreich auf dem Dorfplatz in Weyer verabschiedet. 43 Jahre war er auch im Mechernicher Rat tätig. Von 1994 bis 1996 war Wassong letzter ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Am Sonntag, 15. Juli startet bereits um 10 Uhr der durchgehende Frühschoppen mit dem Musikverein Kallmuth, den Engelgauer Musikanten und dem Duo „Smarties“. Die kleinen und großen Gäste können sich den ganzen Tag auf tolle Aktionen rund um den Kirmesplatz freuen: Bella Baustelle, Hüpfburg, Karussell, Pfeil- und Dosenwerfen, Popcorn, Eis, Glücksrad, Kicker, Flipper, verschiedene Geschicklichkeitsspiele und vieles mehr!

Ab 17 Uhr dreht sich auch in Weyer alles um den Ball. Das Endspiel der Fußball-WM wird live auf Leinwand übertragen.

Die Kirmesbuden öffnen am Samstag bereits um 17 Uhr, Sonntag und Montag haben die Buden am Kirmesplatz ganztägig ab 10 Uhr geöffnet.

Während rund um die Bürgerhalle Kinder und Jugendliche beschäftigt sind, können sich die älteren Besucher sonntags ab 15 Uhr in der Cafeteria mit einer großen Auswahl an Torten und Kuchen der örtlichen Konditorei stärken.

Der Kirmesmontag, 16. Juli beginnt um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Cyriakus mit einem Festgottesdienst. Im Anschluss spielt der Musikverein „Harmonie“ Weyer zum beliebten Frühschoppen in der Bürgerhalle auf.

Die IG Kirmes bereitet wieder für alle Besucher ein kostenloses Frühstück in der Bürgerhalle vor. Der traditionelle Wettkampf der Weyerer Junggesellen beginnt um 17 Uhr an der Bürgerhalle. Bevor die Kirmes dann wieder bis zum nächsten Jahr traditionell begraben wird, steigt zu Ehren des neuen Hahnenkönigspaares ab 20 Uhr der Hahnenkönigsball mit der Band „2OLD4U“ mit Sängerin.

Quelle: http://wp.profipress.de/grosser-zapfenstreich-fuer-ivo-35951

Weyer - (pp) Die „Weyerer Blömche“ haben Inge Wassong nach 32 Jahren als Kassiererin auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand verabschiedet.

Bei der Jahreshauptversammlung der Karnevalsgesellschaft „Weyerer Blömche“ im Bürgerhaus ging nach 32 Jahren eine Ära zu Ende. Inge Wassong schied nach über drei Jahrzehnten als Kassiererin auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Die Versammlung und der Vorstand dankten Inge Wassong für ihre geleistete Arbeit und ernannten sie einstimmig zum allerersten Ehrenmitglied in der 47-jährigen Geschichte der „Blömche“.In seiner Laudatio dankte Robert Schneider als stellvertretender Vorsitzender Inge Wassong auch persönlich sehr herzlich. Ohne sie wäre er in seiner Zeit als Vorsitzender oft aufgeschmissen gewesen, aber mit ihrem Wissen sei sie ihm in all den Jahren eine große Stütze gewesen. Weiterhin hob Schneider die Gewissenhaftigkeit und die einhundertprozentige Genauigkeit der Geehrten in seiner Rede hervor.

Das neue Vorstandsteam der KG „Weyerer Blömche“ (v.l.): Björn Wassong (Vorsitzender), Gabriela Koch (Beisitzerin), Ilona Seifert (Kassiererin), Michael Hochgürtel (Schriftführer), Hans-Georg Schmitz (Beisitzer), Mario Müllenborn (Beisitzer), Thomas Nöthen (Beisitzer), Daniel Werner (Beisitzer), Robert Schneider (2. Vorsitzender).

Weiterlesen: MEC KG Weyer JHV Das erste Ehrenmitglied der Vereinsgeschichte

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Weyer und Urfey,

am Dienstag, den 12.06.2018 wurde ich von Herrn Bürgermeister Dr. Schick zum Ortsvorsteher der Orte Weyer und Urfey und zum Stadtverordneten für die Ortschaften Eiserfey, Dreimühlen, Harzheim, Urfey, Vollem und Weyer ernannt. Ich danke Herrn Dr. Schick und der CDU-Fraktion für das entgegengebrachte Vertrauen. Meiner Frau Danke ich für das aufzubringende und stets aufgebrachte Verständnis. Somit trete ich als gebundener Vertreter die Nachfolge meines Vorgängers an.

Die Fußstapfen sind wie erwähnt groß, jedoch scheut mich diese Tatsache nicht - im Gegenteil - Sie motiviert mich. Ich freue mich darauf, die Herausforderungen anzunehmen, die auf mich warten. Doch das wird mir grundsätzlich nur mit Ihrer Unterstützung gelingen. Ich lebe seit meiner Geburt in Weyer und fühle mich meiner Heimat seit jeher überaus verbunden. Durch meine jahrzehntelange vielfältige aktive Vereins- und vor allem Vorstandsarbeit (u.a. als Vorsitzender des örtlichen Vereinskartells), pflege ich zu den Vereinen des Ortes gute Kontakte. Auch im Rat und der Verwaltung der Stadt Mechernich bin ich gut vernetzt. Ich würde mich daher freuen, wenn auch Sie mir Ihr Vertrauen schenken würden. Ich jedenfalls reiche Ihnen allen meine Hand und freue mich auf eine hoffentlich gute und erfolgreiche Zusammenarbeit für unsere Heimat.

Scheuen Sie sich nicht mich zu kontaktieren. Ich werde versuchen, Ihnen so gut wie möglich weiterzuhelfen oder Ihr Anliegen an den richtigen Stellen zu positionieren.

Damit Sie alle wissen mit wem Sie es zu tun haben:


Name: Wassong

Vorname: Björn

Adresse: Glockenkreuz 23, 53894 Mechernich

Telefonnummer: 02484-919305

E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Familienstand: verheiratet mit Jenny

Geburtsjahr: 1982

Beruf: Verwaltungsfachwirt beim Bundesverwaltungsamt in Köln

Vereinsfunktionen: 1. Vorsitzender Vereinskartell Weyer e.V., 1. Vorsitzender Karnevalsgesellschaft Weyerer Blömche 1971 e.V., Trainer Fußball- Seniorenmannschaft SV Concordia Weyer

Weitere Funktionen: Schöffe beim Jugendschöffengericht, Ausschüsse der Stadt Hobbys: Theaterspielen, Karneval, versch. Moderationen, Vereine allgemein Interessen: Familie, Haustiere, Weyer, (Kommunal-)Politik, Reisen, Wandern

Mechernich-Weyer - Der Mechernicher Stadtteil Weyer bildet ziemlich genau den Mittelpunkt des Kreises Euskirchen. Das haben nicht nur seinerzeit Blankenheimer Schüler mit dem Lineal errechnet, sondern auch Fachleute von der Kreisverwaltung. Für Peter Wassong ist Weyer indes nicht nur der Mittelpunkt des Kreises, sondern der ganzen Welt schlechthin.

Seinen Heimatort hat der mittlerweile 71-Jährige nur zweimal mehr oder minder freiwillig verlassen: einmal als Internatsschüler mit dem Berufswunsch Geistlicher und, nun gut, für den Wehrdienst beim Bund.

Ansonsten ist es für Wassong völlig unvorstellbar, irgendwo anders zu leben. Der pensionierte Postbeamte ist seit nicht weniger als 43 Jahren der emsigste Lobbyist von Weyer.

 

Weiterlesen: Weyer liegt ihm am Herzen Ortsvorsteher Peter Wassong hört nach 43 Jahren auf 

Pfarrkirche St. Cyriakus in Weyer ist eine von sechs Stationen bei der 10. Jubiläums-Archäologietour Nordeifel. Foto: Karin White-Rahneberg/LVR/pp/Agentur ProfiPress
Pfarrkirche St. Cyriakus in Weyer ist eine von sechs Stationen bei der 10. Jubiläums-Archäologietour Nordeifel. Foto: Karin White-Rahneberg/LVR/pp/Agentur ProfiPress

Die von Legenden umrankte Pfarr­kirche in Weyer ist eine von sechs Stationen bei der Archäologietour Nordeifel - Viele Aktionen für Kin­der

Mechernich/Kreis Euskirchen -

Wie spannend die Geschichte der katholischen Pfarrkirche St. Cy­riakus auf einer Anhöhe am Ran­de des Dorfes Weyer ist, können Teilnehmer der Archäologietour Nordeifel erfahren. Denn die Tagesrundreise in die Vergangenheit der Region mit vielen Aktionen für Kinder, die am Sonntag, 2. Oktober, von 10 bis 18 Uhr, bereits zum zehnten Mal von den Kommunen und dem LVR-Amt für Bodendenkmalpfle­ge im Rheinland veranstaltet wird, führt in diesem Jahr zu sechs Objekten aus unterschied­lichen Zeiten in Dahlem, Hellent­hal, Kall, Mechernich, Netters­heim und Zülpich und darunter eben zur hochmittelalterlichen Kirche in Weyer, um die sich vie­le Legenden ranken.

Weiterlesen: Spannende Reise in die Vergangenheit


Mechernich-Weyer (ots) - Am Mittwoch (23.20 Uhr) musste die Feuerwehr Weyer erneut einen Brand in einem leerstehenden Haus auf der Straße "Jülicherend" löschen. Unbekannte hatten eine Scheibe des Hauses eingeschlagen und waren ins Gebäude eingedrungen. Auf dem Dachboden wurden zwei Brandherde festgestellt. Durch das Feuer wurde der Fußboden und Teile der Zwischendecke beschädigt. Der Schaden wird auf über 20.000 Euro geschätzt. Am 20. Juni 2016 war es zuletzt auf ähnliche Weise zur Brandstiftung in dem Haus gekommen.

Presse-Eifel

Buntes Programm für Jung und Alt am dritten Juli-Wochenende in Weyer

Im vergangenen Jahr erkämpften sich die Musiker aus Weyer bei der Musikolympiade in Alendorf den ersten Platz und sind deshalb Ausrichter der diesjährigen Olympiade während der Weyerer Kirmes. Foto: Rainer Schnichels, MV Weyer.
Im vergangenen Jahr erkämpften sich die Musiker aus Weyer bei der Musikolympiade in Alendorf den ersten Platz und sind deshalb Ausrichter der diesjährigen Olympiade während der Weyerer Kirmes. Foto: Rainer Schnichels, MV Weyer.

Mechernich-Weyer – Eine große Dorfkirmes mit abwechslungsreichem Programm soll am dritten Wochenende im Juli in Mechernich-Weyer gefeiert werden. Bevor am Samstag, 16. Juli, ab 21 Uhr mit dem Kirmesball mit Livemusik der Tanzkapelle „2OLD4U“ in der Bürgerhalle der ausgelassene Teil beginnt, findet um 19 Uhr unter Beteiligung der Kirchenchöre aus Weyer und Kallmuth in der Pfarrkirche St. Cyriakus eine Vorabendmesse statt. Anschließend graben die Vereine der IG Kirmes mit Unterstützung des Ortsvorstehers Peter Wassong „Op de Kier“ (Ecke Hauptstraße/Kreuzweg) den Kirmesknochen aus.

Weiterlesen: Kirmes mit Musikolympiade

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereinskartells Weyer überreichten die Weyerer Vereine der Mechernich Stiftung eine Spende in Höhe von 1.000,- Euro. Der Versammlungsleiter Björn Wassong begrüßte zu Beginn der Versammlung, zu der alle Vertreter der Mitgliedsvereine eingeladen waren, zunächst die stellvertretende Vorsitzende der Mechernich Stiftung Maria Jentgen und den Vorsitzender der Stiftung Ralf Claßen an welche er im Anschluss auch den symbolischen Scheck über 1.000,- Euro überreichte. Durch einen Spendenaufruf im Rahmen der Renovierung des örtlichen Markuskapellchens im Ort Weyer konnte man im Jahr 2015 mehr Spenden generieren, als zur Renovierung des Markushäuschens benötigt wurden. Da sich auch alle Vereine des Vereinskartells am Spendenaufruf des Ortsvorstehers beteiligten, musste man sich entscheiden was mit dem Geld geschehen sollte. „Auch wenn wir Vereine auch jeden Cent brauchen können, so war schnell klar, dass es im Stadtgebiet Mechernich leider einige Menschen gibt, die dieses Geld dringender brauchen können!“ berichtete Wassong. „Daher waren wir uns schnell darüber einig den Überschuss der Spendensammlung und eine weitere Aufstockung des Betrages durch das Vereinskartell der Mechernich Stiftung zu spenden!“ Die Stiftung, so Wassong, leiste vor allen Dingen bei uns vor Ort im Stadtgebiet Mechernich wichtige und gute Arbeit, die es zu Unterstützen gelte. Sowohl Maria Jentgen, als auch Ralf Claßen bedanken sich sehr herzlich bei den Vertretern des Vereinskartells und erläuterten kurz den Zweck und die Gründung der Mechernich Stiftung. Dabei legten Sie besonderen Wert darauf zu berichten, dass die Stiftung ganz ohne Personalkosten auskäme und dass jeder Unterstützungsfall einzeln und unabhängig geprüft werde. Besonders erläuterten beide, dass es zu keinen Barleistungen kommt, sondern ausschließlich Sachleitungen ausgegeben werden. Mit der Spende des Weyerer Vereinskartells könne man weiter gute Arbeit in Mitten unserer Gesellschaft leisten.
 

Weiterlesen: Bericht zur Jahreshauptversammlung des Vereinskartells Weyer am 18.05.2016 im Bürgerhaus Weyer

Peter Wassong (links) ist seit Mechernichs Stadtwerdung vor 40 Jahren als Ortsvorsteher für Weyer und Urfey im Einsatz. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bedankt sich bei dem CDU-Politiker (der auch sein erster Stellvertreter im Amt ist) für das „Miteinander zwischen Bürgern und Verwaltung“. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Peter Wassong (links) ist seit Mechernichs Stadtwerdung vor 40 Jahren als Ortsvorsteher für Weyer und Urfey im Einsatz. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bedankt sich bei dem CDU-Politiker (der auch sein erster Stellvertreter im Amt ist) für das „Miteinander zwischen Bürgern und Verwaltung“. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
CDU-Politiker und stellvertretender Bürgermeister Peter Wassong seit 40 Jahren Ortsvorsteher in Weyer/Urfey – Amt im Jahr der Stadtwerdung 1975 übernommen – Ehrung für alle Ortsvorsteher mit Jubiläum – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankt für Einsatz um „Miteinander zwischen Bürgern und Verwaltung“

Mechernich - Gerade hat die Stadt Mechernich ihr Jubiläum mit einem großen Fest gefeiert. 40 Jahre ist es her, dass unter großem Tamtam die Stadtrechte auf die Kommune am Bleiberg übertragen wurden. Im gleichen Jahr wurde in den Ortsteilen Weyer und Urfey ein neuer Ortsvorsteher ins Amt gehoben.

Peter Wassong, damals noch Mitglied der Jungen Union, übernahm damals den Posten – und hat ihn bis heute inne. Seit 40 Jahren setzt er sich unermüdlich für die Anliegen der Bürger ein. Für sein „rundes“ Amtsjubiläum wurde er nun im Rat der Stadt Mechernich besonders geehrt.

Peter Wassong (69) nennt Mechernich-Weyer von Geburt an bis heute seine Heimat. Schon früh interessierte er sich für Politik, trat der Jungen Union bei und wurde prompt zum Ortsvorsteher für Weyer und Urfey gewählt. „Ich habe für die Bürgerschaft gearbeitet und zusammen mit der Dorfgemeinschaft viel erreicht“, erzählt er. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick lobte: „Ich schätze die Arbeit der Ortsvorsteher in einer so zergliederten Kommune wie Mechernich. Sie sorgen mit ihrem Einsatz für das Miteinander zwischen Bürgern und Verwaltung.“

Stolz ist Peter Wassong zum Beispiel auf den Konrad-Adenauer-Preis in Bronze. 1988 erhielt Weyer diese Auszeichnung für hervorragende Leistungen im Gemeinwesen. Die Einwohner hatten nämlich selbst Hand angelegt und allerhand im Ort verändert. Sie hatten den Friedhof umzäunt, eine neue Leichenhalle und ein Feuerwehrgerätehaus gebaut, den Fußballplatz erweitert und das Weyerer Ehrenmal von der Alten Schule in die Ortsmitte versetzt.

Zu dieser Zeit war Peter Wassong nicht nur Ortsvorsteher, sondern auch Vorsitzender des Vereinskartells und hatte so einige Steine ins Rollen gebracht. Die Ehrenurkunde für den Konrad-Adenauer-Preis erhielt er aus den Händen des damaligen Bundesministers für Arbeit und Soziales, Dr. Norbert Blüm.

Auch die stetige Erweiterung der Ortschaft Weyer ist eng verbunden mit dem Einsatz von Peter Wassong. Mit Einverständnis der Landbesitzer – vor allem der katholischen Kirche und der ansässigen Landwirte – wurde er im Rat vorstellig und bat darum, die Flächen als Bauland auszuweisen. So wuchs Weyer in den vergangenen 40 Jahren von 600 auf 800 Einwohner.

Wenn Peter Wassong auf seine politische Laufbahn zurückschaut, fällt sein Blick besonders auf die Zeit von 1994 bis 1996, in der er sich als letzter ehrenamtlicher Bürgermeister für die Stadt Mechernich einsetzen durfte. „Das war eine Ehre, dass ich das machen konnte“, sagt der 69-Jährige. Im Zuge der nordrhein-westfälischen Kommunalreform wurde er mit Beginn des Jahres 1997 von Mechernichs erstem hauptamtlichen Bürgermeister Heinrich Schaper abgelöst. Peter Wassong übernimmt seitdem das Amt des ersten stellvertretenden Bürgermeisters.

Auch nach 40 Jahren als Ortsvorsteher bleibt Peter Wassong bescheiden: „Alle Maßnahmen konnten nur mit dem Einsatz der Bevölkerung von Weyer und Urfey umgesetzt werden“, betont er. Aktuell ist der CDU-Politiker erster Stellvertreter des Bürgermeisters, Mitglied des Mechernicher Stadtrates sowie Vorsitzender des Betriebsausschusses.

Und in Zukunft? „Da möchte ich langsam aufhören“, gesteht Peter Wassong. Sein Amt möchte er dann an seinen gebundenen Vertreter – seinen Sohn Björn Wassong – abgeben.

Als Anerkennung für seinen Einsatz in 40 Jahren als Ortsvorsteher überreichte Bürgermeister Dr. Schick seinem Stellvertreter einen Fotokalender der Stadt Mechernich, ein Wein-Präsent und Lesestoff. Ebenfalls ausgezeichnet für ihr jeweils 15-jähriges Engagement als Ortsvorsteher wurden Hermann Josef Koch (Bergheim), Franz Josef Hahn (Bleibuir, Bescheid, Wielspütz), Rudi Mießeler (Eiserfey, Vollem, Dreimühlen), Joachim Wagner (Hostel), Jürgen Hamacher (Schützendorf), Johannes Klinkhammer (Vussem) und Heinz Theo Wolfgarten (Wachendorf).

                                                                                             pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                      (25.12.2015)

Ksta.de - 06.05.2014
Etwa 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Foto: Stephan Everling

Das Feuer in einer Wohnung in der Hauptstraße in Weyer löste am Dienstagvormittag einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Der Brand war im Schlafzimmer ausgebrochen. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

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30.12.2013, KSta.de

Mit der Darbietung einer Messe von Johann Michael Haydn haben der Junge Chor Weyer und der Kirchenchor Cäcilia Weyer Neuland betreten. Die Zuhörer dankten es ihnen nach der Christmette in Weyer mit reichlich Applaus

Der Kirchenchor und der Junge Chor Weyer führten die Missa brevis a tre voci von Johann Michael Haydn auf. Die Leitung hatten Ulrich Schneider (r.) und Axel Wilberg (l.). Foto: Privat

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Der Landesbetrieb Straßenbau NRW saniert auf der Bundesstraße 477 die Fahrbahndecke. Foto: Thomas Banneyer Zwischen den Mechernicher Ortsteilen Weyer und Vussem wird der Landesbetrieb Straßenbau NRW ab dem 3. Juni auf einer Gesamtlänge von 4400 m die Fahrbahndecke der Bundesstraße 477 sanieren.

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