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Montag, 11. Dezember 2017 12:22

Mechernich-Weyer (ots) - Am Mittwoch (23.20 Uhr) musste die Feuerwehr Weyer erneut einen Brand in einem leerstehenden Haus auf der Straße "Jülicherend" löschen. Unbekannte hatten eine Scheibe des Hauses eingeschlagen und waren ins Gebäude eingedrungen. Auf dem Dachboden wurden zwei Brandherde festgestellt. Durch das Feuer wurde der Fußboden und Teile der Zwischendecke beschädigt. Der Schaden wird auf über 20.000 Euro geschätzt. Am 20. Juni 2016 war es zuletzt auf ähnliche Weise zur Brandstiftung in dem Haus gekommen.

Presse-Eifel

Buntes Programm für Jung und Alt am dritten Juli-Wochenende in Weyer

Im vergangenen Jahr erkämpften sich die Musiker aus Weyer bei der Musikolympiade in Alendorf den ersten Platz und sind deshalb Ausrichter der diesjährigen Olympiade während der Weyerer Kirmes. Foto: Rainer Schnichels, MV Weyer.
Im vergangenen Jahr erkämpften sich die Musiker aus Weyer bei der Musikolympiade in Alendorf den ersten Platz und sind deshalb Ausrichter der diesjährigen Olympiade während der Weyerer Kirmes. Foto: Rainer Schnichels, MV Weyer.

Mechernich-Weyer – Eine große Dorfkirmes mit abwechslungsreichem Programm soll am dritten Wochenende im Juli in Mechernich-Weyer gefeiert werden. Bevor am Samstag, 16. Juli, ab 21 Uhr mit dem Kirmesball mit Livemusik der Tanzkapelle „2OLD4U“ in der Bürgerhalle der ausgelassene Teil beginnt, findet um 19 Uhr unter Beteiligung der Kirchenchöre aus Weyer und Kallmuth in der Pfarrkirche St. Cyriakus eine Vorabendmesse statt. Anschließend graben die Vereine der IG Kirmes mit Unterstützung des Ortsvorstehers Peter Wassong „Op de Kier“ (Ecke Hauptstraße/Kreuzweg) den Kirmesknochen aus.

Weiterlesen: Kirmes mit Musikolympiade

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereinskartells Weyer überreichten die Weyerer Vereine der Mechernich Stiftung eine Spende in Höhe von 1.000,- Euro. Der Versammlungsleiter Björn Wassong begrüßte zu Beginn der Versammlung, zu der alle Vertreter der Mitgliedsvereine eingeladen waren, zunächst die stellvertretende Vorsitzende der Mechernich Stiftung Maria Jentgen und den Vorsitzender der Stiftung Ralf Claßen an welche er im Anschluss auch den symbolischen Scheck über 1.000,- Euro überreichte. Durch einen Spendenaufruf im Rahmen der Renovierung des örtlichen Markuskapellchens im Ort Weyer konnte man im Jahr 2015 mehr Spenden generieren, als zur Renovierung des Markushäuschens benötigt wurden. Da sich auch alle Vereine des Vereinskartells am Spendenaufruf des Ortsvorstehers beteiligten, musste man sich entscheiden was mit dem Geld geschehen sollte. „Auch wenn wir Vereine auch jeden Cent brauchen können, so war schnell klar, dass es im Stadtgebiet Mechernich leider einige Menschen gibt, die dieses Geld dringender brauchen können!“ berichtete Wassong. „Daher waren wir uns schnell darüber einig den Überschuss der Spendensammlung und eine weitere Aufstockung des Betrages durch das Vereinskartell der Mechernich Stiftung zu spenden!“ Die Stiftung, so Wassong, leiste vor allen Dingen bei uns vor Ort im Stadtgebiet Mechernich wichtige und gute Arbeit, die es zu Unterstützen gelte. Sowohl Maria Jentgen, als auch Ralf Claßen bedanken sich sehr herzlich bei den Vertretern des Vereinskartells und erläuterten kurz den Zweck und die Gründung der Mechernich Stiftung. Dabei legten Sie besonderen Wert darauf zu berichten, dass die Stiftung ganz ohne Personalkosten auskäme und dass jeder Unterstützungsfall einzeln und unabhängig geprüft werde. Besonders erläuterten beide, dass es zu keinen Barleistungen kommt, sondern ausschließlich Sachleitungen ausgegeben werden. Mit der Spende des Weyerer Vereinskartells könne man weiter gute Arbeit in Mitten unserer Gesellschaft leisten.
 

Weiterlesen: Bericht zur Jahreshauptversammlung des Vereinskartells Weyer am 18.05.2016 im Bürgerhaus Weyer

Ksta.de - 06.05.2014
Etwa 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Foto: Stephan Everling

Das Feuer in einer Wohnung in der Hauptstraße in Weyer löste am Dienstagvormittag einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Der Brand war im Schlafzimmer ausgebrochen. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Weiterlesen: Schlafzimmer brannte lichterloh

30.12.2013, KSta.de

Mit der Darbietung einer Messe von Johann Michael Haydn haben der Junge Chor Weyer und der Kirchenchor Cäcilia Weyer Neuland betreten. Die Zuhörer dankten es ihnen nach der Christmette in Weyer mit reichlich Applaus

Der Kirchenchor und der Junge Chor Weyer führten die Missa brevis a tre voci von Johann Michael Haydn auf. Die Leitung hatten Ulrich Schneider (r.) und Axel Wilberg (l.). Foto: Privat

Weiterlesen: Konzert in Mechernich-Weyer Zwei Chöre überzeugen gemeinsam

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW saniert auf der Bundesstraße 477 die Fahrbahndecke. Foto: Thomas Banneyer Zwischen den Mechernicher Ortsteilen Weyer und Vussem wird der Landesbetrieb Straßenbau NRW ab dem 3. Juni auf einer Gesamtlänge von 4400 m die Fahrbahndecke der Bundesstraße 477 sanieren.

Weiterlesen: Baurbeiten auf der Bundesstraße 477


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Von Gudrun Klinkhammer, 07.05.12, Ksta.de

250 Quadratmeter Grundfläche weist die neue Bürgerhalle auf. Was die Vereine von Weyer mit ihrem Vorsitzenden Björn Wassong zusätzlich angefeuert hatte: „2004 war im Ort die letzte Gaststätte samt Saal geschlossen worden.“

Einweihungsfeier
Eine Grundfläche von 250 Quadratmetern in der neuen Halle bietet künftig Raum für alle möglichen Veranstaltungen und Feiern in Weyer. (Bild: Klinkhammer)

Die Bürgerhalle eines Ortes ist vergleichbar mit dem Herzen eines Menschen. Pulsiert es an dieser Stelle, dann lebt der ganze Körper. Auf ein großes, starkes und sehr schönes Herz können seit Sonntag die Bürger von Weyer blicken. Denn dort nahm eine stattliche Bürgerhalle ihren Betrieb auf, deren Grundfläche 250 Quadratmeter aufweist. Peter Wassong, Ortsvorsteher von Weyer und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Mechernich, erinnerte während der Eröffnungsfeier an die Zeit, als er an dieser Stelle im Ort noch zur Schule ging. Wo heute die neue Bürgerhalle steht, stand früher die große Pausenhalle.

Weiterlesen: Neuen Dorfmittelpunkt geschaffen

Pressemeldung vom 24. April, 2012, 12:51 pm

Vereine errichten Bürgerhalle in Eigenleistung – Einweihung am Sonntag, 6. Mai, ab 10.30 Uhr

Mechernich-Weyer – Feierlich eingeweiht wird die neu errichtete Bürgerhalle Weyer am Sonntag, 6. Mai. Um 10.30 Uhr findet in der Pfarrkirche St. Cyriakus, unweit der Bürgerhalle, ein Gottesdienst statt. Nach der Messfeier wird Pastor Kurt Hoberg die kirchliche Einsegnung der Halle vornehmen. Dem folgt ein Festakt unter Mitwirkung des Musikvereins „Harmonie“ Weyer. Zum Abschluss lädt das Vereinskartell zu einem gemütlichen Umtrunk mit Imbiss ein.

Weiterlesen: Mechernich-Weyer: Feier in Weyer

Von Vera Junker, 16.07.10, rundschau-online
Friedhofshalle, Feuerwehrgerätehaus und „Ersatzkneipe“ - in 40 Jahren lässt sich in einem Ort viel auf die Beine stellen. In Weyer geschieht dies seit 1970 durch das Vereinskartell - es besteht aus sechs Vereinen.

Im neu hergerichteten Schankraum der ehemaligen Schule in Weyer stoßen die Mitglieder des Vereinskartells um Vorsitzenden Björn Wassong (4. v.li.) auf die bislang geleistete Arbeit an. (Foto: Hilgers)
WEYER - Friedhofshalle, Feuerwehrgerätehaus und „Ersatzkneipe“ - in 40 Jahren lässt sich in einem Ort viel auf die Beine stellen. In Weyer geschieht dies seit 1970 durch das Vereinskartell.

„Wir bestehen aus sechs Vereinen: dem Sportverein Concordia, der Karnevalsgesellschaft Weyerer Blömche, dem Jungen Chor, dem Junggesellenverein Weyerer Wildschweine, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Musikverein Harmonie“, erklärt Björn Wassong, Vorsitzender des Vereinskartells. Er fährt fort: „Gemeinsam haben wir in den vergangenen 40 Jahren einiges in Weyer bewegt und dafür gesorgt, dass die Dorfgemeinschaft erhalten und weiterentwickelt wird.“

In der Tat hat sich in Weyer dank dem Einsatz der Vereine viel getan. Nicht nur das 1970 ein erstes gemeinsames Dorffest gefeiert wurde, sondern alleine im Jahr 1988 wurden die Leichenhalle in Eigenleistung erstellt, das Ehrendenkmal umgestellt, neue Umkleiden am Sportplatz gebaut und ein neues Feuerwehrgerätehaus errichtet. „Gestellt wurde uns nur das Material von der Stadt, den Rest haben wir in Eigenleistung gemacht“, berichtet der ehemalige Vorsitzende Peter Wassong. „Damals konnte die Stadt durch unseren Einsatz 210 000 Euro sparen. Für diesen Einsatz haben wir den Konrad-Adenauer-Preis für Leistungen der Dorfgemeinschaft erhalten.“

Doch seit dieser Auszeichnung wurden in Weyer nicht etwa die Füße hoch gelegt, sondern weitere gemeinschaftliche Projekte in Angriff genommen. Seit 2004 etwa verfügt der Ort über eine „Ersatzkneipe“.

„Wir hatten das Pech, dass unsere einzige Kneipe geschlossen hat und dass in dem dortigen Saal eigentlich alle Veranstaltungen stattfanden“, berichtet Björn Wassong und erklärt weiter: „Bis dahin hat doch jeder Verein bei den Veranstaltungen sein eigenes Süppchen gekocht, das ist nun anders.“

Denn die ehemalige Schule in Weyer, die lange vermietet war und dann leer stand, ist von den Bürgern schon 1997 zu einem eigenen Bürgerhaus umgebaut worden. „Seit 2004 wird dort jeden Freitag von einem Verein der Thekendienst übernommen, so dass wir wenigstens an einem Tag der Woche über eine Kneipe verfügen“, schildert Wassong den Einsatz der Vereine. Das Projekt funktioniert: „Hier treffen sich Jung und Alt und das Bürgerhaus wird für viele Veranstaltungen genutzt.“

Derzeit allerdings heißt es für die Mitglieder des Vereinskartells wieder einmal anpacken, denn das Bürgerhaus wird renoviert. „Das wird ehrenamtlich gemacht und wir haben durch die RWE-Aktion ,Mitarbeiter für Mitbürger glücklicherweise Fördermittel für die Renovierung in Höhe von 2000 Euro erhalten.“ Der Schankraum ist schon fertig und bis zur Kirmes am übernächsten Wochenende (s. Kasten), die seit 2004 ebenfalls gemeinschaftlich veranstaltet wird, sollen die Arbeiten noch einen Schritt weiter sein. Björn Wassong ist in jedem Falle froh, dass Weyer über ein aktives Vereinskartell verfügt: „Es macht Spaß, wir verstehen uns gut und hoffen, dass wir noch lange weiter gemeinsame Projekte in Angriff nehmen werden.“

Knallhartes Programm für die Jugendfeuerwehr Weyer – Ein „Alarm“ folgte auf den nächsten – Die jungen Leute mussten immer wieder aufs Neue ausrücken und erlebten, wie hart es sein kann, ein Feuerwehrmann zu sein

Die Jugendfeuerwehr Weyer absolvierte kürzlich unter Leitung der Jugendfeuerwehrwarte Michael Hochgürtel und Karl Fasen ihre erste 24-Stunden-Übung. Das Bürgerhaus, welches sich gleich neben dem Weyerer Feuerwehrgerätehaus befindet, richteten sich die Jugendlichen für diese Zeit als Schlafstätte und Aufenthaltsraum ein.

Von dort aus wurden sie auch zu ihrer ersten Übung „alarmiert“. Einsatzort war dabei eine „brennende“ Feldscheune am Ortsende von Weyer. Die brennende Scheune mussten sich die Jugendlichen zwar vorstellen, allerdings wurde bei allen Übungen mit richtigem Wasser „gelöscht“.

Von einem Hydrant mussten die jungen Feuerwehrleute bei der ersten Übung eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke errichten, um schließlich dem Brandherd mit drei C-Rohren zu Leibe rücken zu können. Im Anschluss hieß es dann Schläuche zusammenrollen, das Löschgruppenfahrzeug wieder beladen, „Aufsitzen“ und zurück zum Gerätehaus. Am Gerätehaus erwartete Löschgruppenführer Ullrich Werner die elf teilnehmenden Jungendfeuerwehrmänner, um sie im Umgang mit den korrekten Knoten und Stichen, welche beim Einsatz mit Leinen und Seilen gebraucht werden, zu schulen.

Da nach dieser Schulung schon einige Mägen knurrten, begab man sich zum Bürgerhaus, wo heiße Erbsensuppe mit Würstchen auf die fleißigen Teilnehmer wartete. Nach der Mittagspause wurde es sportlich. Auf dem Sportplatz wurde ein Fußball ausgepackt und gemeinsam mit den Betreuern gekickt, ehe der nächste „Alarm“ (die Alarmierungen wurden über einen Handyton simuliert) die Jugendfeuerwehr zu einem Hausbrand ins benachbarte Urfey rief. Dort erwartete die Jungen eine Übung am „offenen Gewässer“, wobei das Löschwasser nicht aus einem Hydranten entnommen, sondern über eine Tragkraftspritze aus dem Feybach gepumpt wurde.

Dazu musste dieser von den Übenden gestaut und über A-Saugschläuche der Wasservorrat gesichert werden. Dabei merkten die Jugendlichen, dass sich das Wasser auch in so manchem Stiefel staute.

Nachdem auch dieses Objekt „gelöscht“ und eine kurze Nachbesprechung erfolgt war, setze sich der Jugendfeuerwehrtross wieder zur „Aushilfsfeuerwache“ in Bewegung, wo bei süßen Backwaren (gesponsert durch die örtliche Konditorei) kurz pausiert wurde.

Vermisste Person

Im Keller des Bürgerhauses erfolgte nach der Pause gleich die nächste Übung. Mit Lampen, Seilen und Rettungstrage bewaffnet galt es, eine vermisste Person im Keller zu finden. Dichter Qualm, der mittels einer Nebelmaschine erzeugt wurde, füllte den Keller. Im Kriechgang durchsuchten die Jungfeuerwehrleute nun in kleinen Gruppen den dichten Nebel nach dem Vermissten ab. Nachdem der „Dummie“ gefunden wurde, musste er, mit Hilfe einer Feuerwehrleine, auf der Rettungstrage gesichert und aus dem Keller gebracht werden. Dabei waren die zuvor gelernten Knoten und Stiche sehr hilfreich. Für alle Beteiligten war dies bis dahin die spannendste Übung.

Derweil wartete vor dem Bürgerhaus schon der nächste Programmpunkt auf die Jugendfeuerwehr. Michael Lock vom Rettungsdienst im Kreis Euskirchen, selbst Mitglied der Löschgruppe Weyer, schulte die Jugendlichen im Bereich „Erste Hilfe“ und erläuterte ihnen die Funktionen und Gerätschaften des von ihm mitgebrachten Rettungswagens.

Nebenbei war Chefkoch Peter Hochgürtel damit beschäftigt, das Abendessen vorzubereiten. Bratwürste, Schnitzel, Bratkartoffeln und verschiede Salate standen auf der Speisekarte. Auch beim Saubermachen setzte man auf Teamwork, alle beteiligten sich beim Aufräumen und Spülen.

In Weyer dämmerte es langsam und der nächste Alarm erschallte durch die Feuerwache. Schnell sprangen die Jugendfeuerwehrleute in die Einsatzkleidung und los ging es zur nächsten Übung. Diesmal sollte der Übungseinsatz jedoch noch interessanter werden. Am Übungsort erhellte ein Feuerschein die Umgebung. „Ohweia, ein richtiges Feuer!“ riefen die Jugendlichen. Zum Bekämpfen des Feuers war das Verlegen vieler Schläuche notwendig, da der nächste Hydrant weit entfernt war. Bei zunehmender Dunkelheit war unter anderem der Einsatz des Lichtmastes sowie weiterer Beleuchtungsmaßnahmen erforderlich.

Auch diese Übung wurde von den jungen Feuerwehrleuten sehr gut gemeistert und das Feuer sicher gelöscht. Zudem fanden sich auch einige Zuschauer ein, welche vom Können der Jungs sichtlich begeistert waren. Im Anschluss an diese kräfteraubende Übung ging es zurück zum Quartier. Dort wurde dann über einen Beamer mit Leinwand eine DVD angeschaut.

Fehlalarm

Doch wie es im Leben eines Feuerwehrmannes eben so ist, ging mitten im Film erneut der Alarm los.

Wieder ging es ab in die Klamotten und schnell ins Fahrzeug. Doch auf der Anfahrt meldete die „Leitstelle“ bereits, dass es sich um einen Fehlalarm handelte und man zurück zum Standort fahren konnte. Fehlalarmsituation, auch das war ein kleiner Teil der 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Weyer.

Manche schauten den begonnenen Film dann bis zum Ende oder spielten Gesellschaftsspiele bis die Jugendwarte zur Nachtruhe riefen. Zwar kehrte im Schlaflager erst spät Ruhe ein, allerdings sollte diese auch nicht von langer Dauer sein. Um 02:45 Uhr schlüpften die müden Teilnehmer erneut in die Einsatzmontur, um an einer Nebenstrecke der Autobahn 1 eine Ölspur zu beseitigen.

Zwei der Jugendfeuerwehrmitglieder wurden allerdings nicht wach und blieben im Schlafsack liegen. Aufgrund der Dunkelheit wurde wieder der Lichtmast aufgerichtet und die Einsatzstelle taghell erleuchtet. Mit Hilfe von Sägespänen wurde die simulierte Ölspur abgestreut und beseitigt. Trotz der Uhrzeit waren die Jugendfeuerwehrangehörigen von der Vielseitigkeit der Übungen begeistert.

Nach diesem nächtlichen Einsatz hatten sich alle Beteiligten eine kurze Nachtruhe verdient. Gemeinsam bezogen die Jugendfeuerwehr sowie die Betreuer im Bürgerhaus ihr Nachtlager.

Gegen 8 Uhr stand dann die abschließende Übungseinheit in der nahe liegenden Kakushöhle an. Dabei wurde die Amtshilfe für die Polizei simuliert und diese bei der Suche nach einer vermissten Person unterstützt. Björn Wassong, Helfer bei den Übungen und Mitglied der Feuerwehr Weyer, mimte die Person und versteckte sich in einer kleineren Höhle. Die Jugendfeuerwehrmannschaft teilte sich in drei Gruppen auf und wurde mit Lampen und Funkgeräten ausgestattet auf die Suche geschickt. Kurze Zeit später wurde die vermisste Person gefunden und mit etwas Mühe zum Löschfahrzeug geführt. Somit wurde auch die letzte Übung des 24-Stunden-Marathons mit Erfolg bewältigt.

Im Bürgerhaus fanden sich dann alle Helfer und Teilnehmer zum gemeinsamen Abschlussfrühstück ein, bei dem es auch eine Abschlussbesprechung gab. Die Jugendwarte zeigten sich mit der Übung sichtlich zufrieden und dankten allen beteiligten Jungfeuerwehrmännern für die engagierte Teilnahme. Zudem galt der Dank allen Betreuern und Helfern, die bei der Durchführung der 24-Stunden-Übung geholfen haben. Dazu zählten: Ingo Keller, Tobias Stolze, Björn Wassong, Peter Hochgürtel, Ullrich Werner sowie Michael Lock.

Alle Jugendfeuerwehrleute waren sehr begeistert von der gut organisierten Übung und dankten ihren Jugendwarten Michael Hochgürtel und Karl Fasen mit einem kräftigen Applaus für diese tolle Idee und Umsetzung. Erst pünktlich zum Ende der Veranstaltung, am Sonntag gegen 10 Uhr, setzte in Weyer der Regen ein und alle Beteiligten verließen das Bürgerhaus müde und abgekämpft in Richtung heimisches Bett.

pp/Agentur ProfiPress

(20.8.2010)

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