#weyer_eifel
    Bürgerhaus / Bürgerhalle
    Höchster Punkt im Stadtgebiet Mechernich / Brehberg 525m
    Sportpark am Weyerstein
    Kartsteinhöhlen / Kakushöhle
    Brehberg 525m
    Weyerer Wald
    Weyer in der Eifel
    Feuerwehrgerätehaus Weyer
    Pfarrkirche St. Cyriakus
    Kriegerdenkmal und Jubiläumsstele

    Wie die Zeit vergeht – und wie sich unser Ort verändert.

    Vor kurzem erreichte uns eine alte Postkarte von Weyer aus den Jahren 1973 oder1975. Ein beeindruckendes Zeitdokument, das ein Stück unserer jüngeren Geschichte festhält. Es zeigt, wie sich ein Teil unsers Ortes im Laufe der Jahrzehnte gewandelt hat – was verschwunden ist, was neu entstanden ist und wie sich das Leben hier entwickelt hat.

    Im direkten Vergleich mit einer aktuellen Aufnahme werden diese Veränderungen besonders deutlich sichtbar.

    Unsere Pfarrkirche St. Cyriakus thront damals wie heute über dem Ort und prägt unverändert das Ortsbild. Doch der neue Friedhof, der heute für viele selbstverständlich dazugehört, wurde zu dieser Zeit gerade erst angelegt. Auch unterhalb der Kirche erstreckten sich damals noch Ackerflächen der Familie Hellenthal, wo heute Wohnhäuser stehen. Auf der linken Seite, wo sich inzwischen der Straßenzug „Auf dem Plan“ befindet, wurden früher von der Familie Zingsheim Kartoffeln angebaut.

    Das heutige Zentrum des Dorflebens, unsere Bürgerhalle, hatte damals eine ganz andere Funktion: Sie war die alte Schule und wurde gerade zum Landschulheim umgestaltet. Die heutige Feuerwache gab es zu dieser Zeit noch nicht – stattdessen prägte ein großzügiger Schulhof das Bild.

    Ein Stück weiter die Straße hinunter befindet sich heute das Kriegerdenkmal. Früher stand es jedoch hinter dem Schulgebäude, wo später ein Kinderspielplatz und der Kindergarten entstanden sind.

    Auch wirtschaftlich zeigte sich Weyer einst anders: Im Kirchenweg befand sich eine Filiale der VR-Bank, direkt oberhalb des heutigen Kriegerdenkmals. Angeschlossen war die Lagerhalle der Raiffeisen-Genossenschaft, in der Landwirte Dünger und Materialien für ihre Feldarbeit erwerben konnten.

    Im unteren Bereich des Bildes ist zudem die damalige Tankstelle der Familie Schneider zu erkennen – ein weiterer Ort, der heute aus dem Ortsbild verschwunden ist. Blickt man den Kirchenberg hinab, entdeckt man außerdem das frühere Sägewerk der Familie Molinari, in dem das Holz aus der Umgebung verarbeitet wurde.

    Diese Gegenüberstellung macht deutlich: Weyer ist kein Ort, der stehen geblieben ist. Er lebt, entwickelt sich stetig weiter und bleibt zugleich für viele Menschen ein Stück Heimat.

    Wir freuen uns immer über alte Aufnahmen, die unseren Ort in vergangenen Zeiten zeigen – sei es als kleiner Ausschnitt eines Straßenzuges oder als umfassendes Ortsbild wie dieses. Denn Geschichte ist nicht nur Erinnerung – sie lebt davon, dass wir sie bewahren und weitererzählen.




    Weyer auf Social Media