#weyereifel
    Bürgerhaus Weyer
    Sanierung der Hauptstraße / Bis 2025
    Weyer in der Eifel
    Feuerwehrgerätehaus Weyer
    Pfarrkirche St. Cyriakus
    Kriegerdenkmal und Jubiläumsstele

    Henri Grüger pp/Agentur ProfiPress

    EifelSpur „So weit das Auge reicht“ zum beliebtesten Wanderweg gewählt – Verbesserungs-Wünsche der Wanderbegeisterten sollen beachtet werden

    Mechernich/Nordeifel – Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wurde wieder der beliebteste Wanderweg in der Nordeifel gesucht. Und gefunden: die EifelSpur „So weit das Auge reicht“ in Mechernich, gewählt mit über 18 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

    Bei der von der „Nordeifel Tourismus GmbH“ (NeT) und dem Kreis Euskirchen durchgeführten Online-Wahl konnten Interessierte ihrer Lieblings-„EifelSchleife“ oder –„EifelSpur“ jeweils eine Stimme geben. „Insgesamt haben sich 801 Wanderinteressierte an der Wahl beteiligt“, freut sich dessen Geschäftsführer Patrick Schmidder.

    Knapp dahinter folgt auf dem zweiten Platz die EifelSpur „Auf den Spuren der Raubritter“. Mit größerem Abstand folgen die beiden EifelSpuren „Wo die Ahr entspringt“ und „Silberschatz“ sowie die EifelSchleife „Fuchshöhle“.

    Die Mechernicher EifelSpur „So weit das Auge reicht“ wurde nach Ausschreibung der „Nordeifel Tourismus GmbH“ zum „Wanderweg des Jahres 2024“ gewählt. Die „Siegerehrung“ fand im städtischen Bergbaumuseum statt. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
    Die Mechernicher EifelSpur „So weit das Auge reicht“ wurde nach Ausschreibung der „Nordeifel Tourismus GmbH“ zum „Wanderweg des Jahres 2024“ gewählt. Die „Siegerehrung“ fand im städtischen Bergbaumuseum statt. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    15.04.2024 / Manfred Lang / pp/Agentur ProfiPress

    Vater und Söhne Wassong bauten mit Hilfe des NRW-Heimatschecks Umfeld der römischen Aquädukt-Brücke zwischen Vollem und Urfey aus

    Mechernich-Urfey – Picknick-Bänke und ein Wasserspiel für Kinder gehören jetzt zum Umfeld der römischen Aquädukt-Brücke zwischen Urfey und  Vollem. Aufgestellt wurden sie von Freiwilligen mit finanzieller Unterstützung des NRW-Heimatschecks, teilt Björn Wassong, der Ortsbürgermeister von Weyer und Urfey, dem Mechernicher „Bürgerbrief“ mit.

    Ursprünglich hatten die neuen Accessoires aus Recyclingmaterial bereits zur Archäologie-Tour 2023 aufgestellt werden sollen, doch die Lieferzeiten erwiesen sich als zu lang. Jetzt stellten der Dorfsheriff, sein Vorgänger und Vater Peter und Bruder Jürgen Bänke und Wasserspiel zur neuen Wandersaison auf.

    An der römischen Aquädukt-Brücke zwischen Urfey und Vollem wurden jetzt Picknickbänke und ein Wasserspiel aufgestellt. Letzteres demonstriert nicht nur Kindern, wie die Wasserleitung nach Köln funktionierte. Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress
    An der römischen Aquädukt-Brücke zwischen Urfey und Vollem wurden jetzt Picknickbänke und ein Wasserspiel aufgestellt. Letzteres demonstriert nicht nur Kindern, wie die Wasserleitung nach Köln funktionierte. Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress

     Ronald Larmann /Jeremias Slenczka/pp/Agentur ProfiPress

    Vorstandswahl bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr – Löschgruppenführer Uli Werner übergibt an Nico Schmitz – Auch sein Stellvertreter Michael Hochgürtel wurde verabschiedet

    Mechernich-Weyer – Jetzt hat die junge Generation das Zepter in der Hand. Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weyer kam es zu einem Wechsel in der Führungsspitze. Denn Uli Werner, der die Löschgruppe bereits seit 2008 leitete, hat sein Amt an Nico Schmitz übergeben.

    Auch Uli Werners Stellvertreter und ehemaliger Jugendwart, Michael Hochgürtel, der seit 2013 in der Führungsebene tätig war, wurde verabschiedet. Beide fanden, es sei an der Zeit, der „jungen Generation das Zepter zu übergeben“. In der Jahreshauptversammlung wurde ihnen für ihre langjährige Arbeit gedankt. Natürlich freut sich die Löschgruppe, dass Uli Werner und Michael Hochgürtel auch künftig geschätzte Mitglieder der Feuerwehr bleiben.

    Der neue Vorstand besteht aus Löschgruppenführer Nico Schmitz (hinten, l.), den Stellvertretern Mario Wielspütz (hinten, 5.v.l.) und Julian Lock (hinten, 4.v.l.) sowie aus Jugendwartin Rebecca Hirschmann (M.). Foto: Feuerwehr Weyer/pp/Agentur ProfiPress
    Der neue Vorstand besteht aus Löschgruppenführer Nico Schmitz (hinten, l.), den Stellvertretern Mario Wielspütz (hinten, 5.v.l.) und Julian Lock (hinten, 4.v.l.) sowie aus Jugendwartin Rebecca Hirschmann (M.). Foto: Feuerwehr Weyer/pp/Agentur ProfiPress

    Neue figürliche Weihnachtsdarstellung kam auf wundersame Weise in die Pfarrkirche St. Cyriakus Weyer – Ein Bericht von Kirchenvorstand und Ortsbürgermeister Björn Wassong

    Mechernich-Weyer – Die beleuchtete Kirche St. Cyriakus oberhalb von Weyer ist nicht nur im Winter ein imposanter Anblick. Auch das Innere ist sehenswert. Allerdings besteht im Kirchenvorstand schon länger der Wunsch nach einer angemessenen Weihnachtskrippe.

    Dazu braucht man neue Figuren, denn die historische „Stammmannschaft“ in St. Cyriakus besteht lediglich aus der Heiligen Familie und wenigen Schafen, die dazu nicht maßstabsgerecht sind.

    Die neue Krippe steht: Aktiv mit aufgebaut haben (v.l.) Eleni Keck, Kathrin Schnorrenberg, Malte und Martin Meyer, Dietmar Poensgen, Alwin Stolze, Rosi Feder und Björn Wassong. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Die neue Krippe steht: Aktiv mit aufgebaut haben (v.l.) Eleni Keck, Kathrin Schnorrenberg, Malte und Martin Meyer, Dietmar Poensgen, Alwin Stolze, Rosi Feder und Björn Wassong. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    „Zweck heiligt die Mittel nicht!“

    Absage an Terror und Gewalt bei Volkstrauertags-Feierlichkeiten am Ehrenmal in Weyer

    Mechernich-Weyer – Gut besucht war der Volkstrauertag am Weyerer Ehrenmal, zu dem Ortsbürgermeister Björn Wassong am Sonntagmittag Freiwillige Feuerwehr, Musikverein und Chorgemeinschaft Kallmuth/Weyer versammelt hatte. Gedacht wurde nicht nur der Weltkriegstoten aus Weyer und Urfey, sondern aller Opfer der Gewalt in vergangenen und heutigen Tagen.

    Besonders beklagte Björn Wassong die aktuellen Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Ins Fürbittgebet bezog Diakon Manni Lang auch die Sorgen und Ängste der Anwesenden mit ein, die zivilen Opfer der militärischen Auseinandersetzungen, die Terroropfer, die Geiseln der Hamas und alle Angehörigen, die um sie bangen.

    Der Kirchenmusiker Stefan Weingartz intonierte mit seiner Chorgemeinschaft Kallmuth/Weyer das „Da pacem, Domine“ (Gib Frieden, Herr) von Melchior Franck. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Der Kirchenmusiker Stefan Weingartz intonierte mit seiner Chorgemeinschaft Kallmuth/Weyer das „Da pacem, Domine“ (Gib Frieden, Herr) von Melchior Franck. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress


    Also: Er hat den Urlaub wirklich verdient! Und nachhaltig unterwegs ist er auch - das wissen wir. Aber das Erik - unser Pfarrer - mit seinem e-Auto bis nach Weyer gefahren ist?! Ob er da wohl "Blömche" pflücken und "Windschweine" trifft??!? #wundergeschehenimmerwieder

    Wir wünschen ihm auf jeden Fall gute Erholung und viel Spaß! ;)

    #sanktbarbaramechernich #sanktcyriakus #eifeljugend #Eifel #Weyer #weyereifel #pfarreropjöck #bistumaachen #Jugendarbeit #weltFAIRändern
    @freiwillige_feuerwehr_weyer @weyer-eifel @kgbloemche @feuerwehrweyer

    Quelle: Jugendgruppemechernich

    In Weyer arbeiteten Ortsbürgermeister, Kartell, Feuerwehr, Junggesellen, Musiker, Fußballer und Karnevalisten zusammen, um einen sehr gelungenen „Seniorenclubtreff“ am Tag der deutschen Einheit auf die Beine zu stellen

    Mechernich-Weyer – Wenn die jungen Leute im Dorf zusammen etwas für die älteren Semester auf die Beine stellen, dann ist das im 21. Jahrhundert eine bemerkenswerte Sache. So auch der „Altentag der Deutschen Einheit“, für den sich fast alle Weyerer Ortsvereine, Kartell, Junggesellen, Karnevalisten, Fußballer und Feuerwehr, zusammengetan hatten unter der Regie des rührigen Ortsbürgermeisters Björn Wassong.

    Der Musikverein „Harmonie“ unter der Leitung von Peter Züll (r.) begeisterte seine Zuhörer im Weyerer Seniorenclubtreff am 3. Oktober. Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress
    Der Musikverein „Harmonie“ unter der Leitung von Peter Züll (r.) begeisterte seine Zuhörer im Weyerer Seniorenclubtreff am 3. Oktober. Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress

    „Wir ziehen mit!“ – Sonntag, 24. September, von 10 bis 16 Uhr – Weitere Angebote: Kinderschminken, Crêpes, Waffeln und Kaffee

    Mechernich-Weyer – Man hört mittlerweile überall im Mechernicher Stadtgebiet und darüber hinaus von ihnen – Dorf- und Garagentrödelmärkte. Hier werden die einen Dinge los, die sie nicht mehr benötigen, während andere wahre Schätzchen ergattern. „Warum machen wir das nicht auch?“ dachte sich nun Vanessa Dietz, welche als Hauptorganisatorin, gemeinsam mit Jessica Klumpp und Franka Schmitz, das Organisationsteam der ersten Weyerer Dorftrödelmarktes bildet. Statt findet er am Sonntag, 24. September, von 10 bis 16 Uhr.

    Am Sonntag, 24. September, veranstaltet Weyer von 10 bis 16 Uhr seinen ersten Dorftrödelmarkt mit über 50 Ständen, Kinderschminken, Crêpes, Waffeln und vielem mehr. Grafik: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress
    Am Sonntag, 24. September, veranstaltet Weyer von 10 bis 16 Uhr seinen ersten Dorftrödelmarkt mit über 50 Ständen, Kinderschminken, Crêpes, Waffeln und vielem mehr. Grafik: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

    Hauptstraße L115 durch Weyer wird derzeit über zwei Jahre saniert – Rudi Mießeler (MR Ingenieurgesellschaft mbH) gab ein Update zu weiterem Vorgehen

    Mechernich-Weyer – „Der erste Bauabschnitt der Hauptstraße ist quasi abgeschlossen“, freut sich Rudi Mießeler, Bauleiter bei der „MR Ingenieurgesellschaft mbH“, der die derzeitige Sanierung der Weyerer Hauptstraße L115 durch den gesamten Ort betreut. Sie begann im April dieses Jahres und soll rund zwei Jahre andauern. Die Agentur ProfiPress berichtete bereits ausführlich.

    Die Verantwortlichen für die Sanierung der L115 durch Weyer bei Baubeginn im April: (v. l.) Ortsbürgermeister Björn Wassong, Marco Bohr („Universal-Bau GmbH“), Mario Dittmann (Fachbereichsleiter für Straßen, öffentliche Grünflächen und Baubetriebshof) und Rudi Mießeler (MR- Ingenieurgesellschaft). Archivfoto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
    Die Verantwortlichen für die Sanierung der L115 durch Weyer bei Baubeginn im April: (v. l.) Ortsbürgermeister Björn Wassong, Marco Bohr („Universal-Bau GmbH“), Mario Dittmann (Fachbereichsleiter für Straßen, öffentliche Grünflächen und Baubetriebshof) und Rudi Mießeler (MR- Ingenieurgesellschaft). Archivfoto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Nun fehle lediglich noch die Asphaltdecke des ersten Abschnitts, die innerhalb nächster Woche folgen und auch schon abgeschlossen werden soll. „Für diesen Zeitraum werden die Linienbusse der »RVK« und die Schulbusse der Firma »Schäfer Reisen« eine andere Umleitung als die bisherige nutzen. Dies ist aber bereits abgeklärt“, so Mießeler.

    Für Anwohner der Strecke könnte es in diesem Zeitraum allerdings nicht immer möglich sein, mit dem Auto direkt bis vor die eigene Haustür zu gelangen. Umleitungen für diesen Zeitraum seien ausgeschildert, nach der Asphaltierung würden die derzeitigen Umleitungen aber wieder problemlos funktionieren.

    Ab Montag, 25. September, folgt dann die Sanierung des zweiten Abschnittes der L115 in Weyer. Ab dem Jülicher End wird dann bis zur Ecke Kreuzweg/Burgring weitergearbeitet.

    pp/Agentur ProfiPress

    ProfiPress.de

    Fest zur Einweihung einer neuen Wohngruppe für vier Menschen mit Autismus in Weyer gefeiert – Weit über 300 Leute mit dabei – Familie Arns hat alles in Eigenregie ermöglicht – Auch Gäste aus Politik und Kölschrocker Stephan Brings waren mit von der Partie

    Mechernich-Weyer – Sina ist 19 Jahre alt, stammt aus Bergheim und hat immer einen Pfeifenputzer in der Hand. Annika ist ebenfalls 19 Jahre alt, stammt aus Kall und liebt Prinzessin Lillifee über alles. Leon ist 21 Jahre alt, hat immer ein Schlüsselband an der Hosentasche und stammt aus Weyer. Genau hier eröffnet auch bald eine Wohngruppe, in der die Drei – samt einer weiteren Person die noch nicht feststeht – künftig unter einem Dach leben werden.

    In Weyer wurde am Wochenende ein großes Fest zur Einweihung einer neuen Wohngruppe für vier Menschen mit Autismus gefeiert. Auch Kult-Kölschrocker Stephan Brings spielte dabei auf. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
    In Weyer wurde am Wochenende ein großes Fest zur Einweihung einer neuen Wohngruppe für vier Menschen mit Autismus gefeiert. Auch Kult-Kölschrocker Stephan Brings spielte dabei auf. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Geführte „EifelSchleifen“-Tour begeistere die Teilnehmenden – Ortsgruppe des „Eifelvereins“ leitete an – Volles Programm mit gebührendem Abschluss

    Mechernich – „So weit das Auge reicht“. Nicht umsonst trägt jene „EifelSchleife“ diesen Namen, welche sich über 14 Kilometer ab dem Mechernicher Bergbaumuseum in schönster Natur erstreckt. Sie hatte auch vor kurzem beim Wettbewerb „Schönster Wanderweg des Jahres“ den zweiten Platz belegt. Gleich 47 Teilnehmer verschiedenen Alters, teils aus der Nordeifel, dem Kreis Düren, Bornheim oder Brühl, wollten sie sich bei einer geführten „Erlebniswanderung“ mit der Ortsgruppe des Mechernicher „Eifelvereins“ und anschließendem Open-Air-Konzert nicht entgehen lassen.

    Mit einer „geführten Erlebniswanderung“ begeisterte David Rosenbaum (v.), der zweite Vorsitzende der Ortsgruppe des Mechernicher „Eifelvereins“, Nationalparkführer und „Ehrenamtler des Monats“ im Kreis, sein Kollege Michael Surbach und der erste Vorsitzende Horst Müller sowie Gabriele Schumacher von der Stadtverwaltung, die 47 Teilnehmenden auf der „EifelSchleife So weit das Auge reicht“. Foto: David Rosenbaum/Eifelverein/pp/Agentur ProfiPress
    Mit einer „geführten Erlebniswanderung“ begeisterte David Rosenbaum (v.), der zweite Vorsitzende der Ortsgruppe des Mechernicher „Eifelvereins“, Nationalparkführer und „Ehrenamtler des Monats“ im Kreis, sein Kollege Michael Surbach und der erste Vorsitzende Horst Müller sowie Gabriele Schumacher von der Stadtverwaltung, die 47 Teilnehmenden auf der „EifelSchleife So weit das Auge reicht“. Foto: David Rosenbaum/Eifelverein/pp/Agentur ProfiPress

    Uli Schneider und sein Sacro-Pop-Ensemble „Kakus Vokale“ bereiten sich auf ihr Open-Air-Konzert im Mechernicher Eifelstadion beim „Kleinen Katholikentag »Out of Church«“ am Samstag, 10. Juni, gegen 16 Uhr vor – 2014 aus dem „Jungen Chor Weyer“ und dem „Rhythmuschor Eiserfey“ hervorgegangen

    Mechernich-Weyer – Es ist Mittwoch, 19.15 Uhr, Pfarrheim Weyer: Pünktlich sind 35 Sänger/innen im Probenraum zur Stelle, sechs Männer, 29 Frauen. Einer der Männer sitzt und steht vor allen anderen: Uli Schneider, Spross einer Weyerer Musikerfamilie und Lehrer an der Realschule Bad Münstereifel.

    Die Tastatur seines Keyboards und ein Tablett als Mischpult vor ihm. Links Schlagzeuger Dieter Friedrichs, rechts an der Gitarre Peter Schmitz-Höhmann. Sängermikrophone sind auf halber Raumhöhe auf die anderen gerichtet. Gespannte Stille.

    Dann anzählen, Kopfnicken – und von einem auf den anderen Augenblick bebt die Luft. Der Raum ist voller Töne, es klingt, schwingt und swingt aus allen Kehlen: „Oh happy Day“, „I will follow him“, „Jesus!“ Spirituals, Gospels, Gebet gewordene Rock- und Popmusik. So klingt Begeisterung!

    Gut gelaunt und musikalisch wie spirituell motiviert: Uli Schneiders Sacro-Pop-Chor „Kakus Vokale“ singt am 10. Juni ab 16 Uhr live und open Air im Mechernicher Eifelstadion beim „Kleinen Katholikentag »Out of Church«“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Gut gelaunt und musikalisch wie spirituell motiviert: Uli Schneiders Sacro-Pop-Chor „Kakus Vokale“ singt am 10. Juni ab 16 Uhr live und open Air im Mechernicher Eifelstadion beim „Kleinen Katholikentag »Out of Church«“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Original Feytal Kutscher“ und Egerländer-Solistin Katharina Praher gastieren am 11. Juni an der Kakushöhle

    Mechernich-Dreimühlen – Open Air und an der altehrwürdigen Kakushöhle musizieren am Sonntag, 11. Juni, ab 15.30 Uhr die mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus bekannten „Original Feytal Kutscher“ mit der Original-Egerländer Sängerin Katharina Praher. Das Motto des Konzerts lautet „Böhmisch mött Kölsch“.

    Die Musiker aus der Stadt Mechernich und Umgebung haben unter ihrem musikalischen Leiter Carsten Ebbinghaus weiter am eigenen Stil gefeilt. Mit Richard „Ritschi“ Hellenthal hat das Ensemble einen Arrangeur, der Kölsche Hits mit böhmischem Zungenschlag kreiert.

    „Das Repertoire ist musikalisch breit gefächert“, schreibt Kerstin Portofée von der „Eifel Live Konzerte GmbH“ in Weyer: „Von Egerländer bis Mährisch, von Kölschen Evergreens bis zu Welthits wird für jeden Musikfreund etwas geboten.“

    Die über NRW hinaus bekannten „Original Feytal Kutscher“ gastieren mit der Original-Egerländer-Sängerin Katharina Praher am 11. Juni an der Kakushöhle in Dreimühlen. Foto: el/pp/Agentur ProfiPress
    Die über NRW hinaus bekannten „Original Feytal Kutscher“ gastieren mit der Original-Egerländer-Sängerin Katharina Praher am 11. Juni an der Kakushöhle in Dreimühlen. Foto: el/pp/Agentur ProfiPress

    David Rosenbaum aus Weyer hat die Auszeichnung „Ehrenamt des Monats“ des Kreises Euskirchen erhalten – Wegewart des Eifelvereins und Nationalparkführer – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Landrat Markus Ramers überreichten Urkunden

    Mechernich-Dreimühlen/Kreis Euskirchen – Eines seiner Hobbies, das Wandern, verbindet David Rosenbaum (42) gerne mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Ortsgruppe des Mechernicher „Eifelvereins“ und beim Nationalpark Eifel. Darüber hinaus führt er auch einen Blog, indem er zeigt, wie cool wandern wirklich sein kann. Nun ist der Weyerer mit dem Preis „Ehrenamt des Monats“ des Kreises Euskirchen ausgezeichnet worden.

    An der berühmten Kakushöhle bei Dreimühlen, in der einst schon Steinzeitmenschen lebten und heute einer der beliebtesten Wanderwege der Region vorbeiführt, überreichte ihm der Landrat des Kreises Euskirchen, Markus Ramers, eine entsprechende Urkunde. Auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick ließ es sich nicht nehmen, im Namen der Stadt Mechernich eine Urkunde und ein feines Tröpfchen Wein als Dank zu überreichen.

    David Rosenbaum (m.) wurde vom Landrat des Kreises Euskirchen, Markus Ramers (l.) an der Dreimühlener Kakushöhle mit dem Preis „Ehrenamt des Monats“ ausgezeichnet. Natürlich ließ es sich auch der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (r.) nicht nehmen, Rosenbaum persönlich zu gratulieren. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
    David Rosenbaum (m.) wurde vom Landrat des Kreises Euskirchen, Markus Ramers (l.) an der Dreimühlener Kakushöhle mit dem Preis „Ehrenamt des Monats“ ausgezeichnet. Natürlich ließ es sich auch der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (r.) nicht nehmen, Rosenbaum persönlich zu gratulieren. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Hose, Pflanze, Krawatte, natürliche Umgebung, Baum, Geste, Menschen in der Natur, Gras, Gemeinschaft, Gehölzpflanze

    17.05.2023 Kreis Euskirchen

    Spielplätze werden saniert

    Bei der Sanierung der mit Blei belasteten Kinderspielplätze in Mechernich wurde eine Zwischenetappe erreicht: Von den zwölf Flächen des ersten Bauabschnittes ist die Hälfte bereits (so gut wie) fertiggestellt. Seit dem 5. Mai 2023 kann der größte Spielplatz im beliebten Mühlenpark in Kommern von den Kindern wieder genutzt werden. Der AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung mit Sitz in Hattingen führt die Sanierung der Spielplätze als Maßnahmenträger in enger Abstimmung mit dem Kreis Euskirchen und der Stadt Mechernich durch.

    Bereits fertiggestellt wurden neben dem Kinderspielplatz im Mühlenpark auch die Spielplätze in den Ortsteilen Breitenbenden, Kalenberg und Strempt (Am Hüttenacker und Haus Rath). In Kalenberg und in Strempt (Am Hüttenacker) fehlt noch die Einzäunung. Die Arbeiten in der Kita Strempt stehen kurz vor dem Abschluss. Als nächstes ist die Kita im Ortsteil Weyer an der Reihe.

    Segnungsfeier am Markusbildstock über den Dächern von Weyer

    Mechernich-Weyer – Auf 485 Metern wacht seit 1749 der Heilige Markus über Weyer. Damals wurde dort oben jenseits der Dorfgrenzen, über den Dächern von Weyer und mit Blick bis zum Kölner Dom ein Bildstock errichtet, das so genannte „Markushäuschen“. Am „Markustag“, traf sich dort eine kleine Gottesdienstgemeinde zur Segnung mit Pfarrer Erik Pühringer.

    „Der Brauch der Bittprozessionen zum Bildstock ist in der Pfarre schon vor Jahren eingeschlafen“, berichtet Ortsbürgermeister Björn Wassong. Der Kirchenvorstand hatte beschlossen, die Verehrung des Dorfheiligen 2023 wenigstens mit einer Andacht und Segnung wiederzubeleben.

    Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer segnete am Markustag Bildstock und Gläubige hoch über Weyer. Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress
    Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer segnete am Markustag Bildstock und Gläubige hoch über Weyer. Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress

    Zwei Jahre und vier Millionen Euro: L115 wird in Etappen durch den gesamten Ort erneuert – Fokus auch auf verbesserten Regenwasserabfluss – Kanalleitungen werden mit erneuert – Busumleitungen stehen

    Mechernich-Weyer – Ab morgen beginnen in der Ortsdurchfahrt Weyer die Bauarbeiten. Erneuert werden die gesamte Hauptstraße L115, die durch den Ort führt, samt Kanal- und Trinkwasserleitungen sowie Stromleitungen. Besonders im Blick habe man dabei auch, die Kanalsituation im Ort zu verbessern und so das Regenwasser bei stärkeren Regenereignissen durch den Ort zu bringen. Die Baumaßnahme soll fast zwei Jahre, bis Ende März 2025, dauern und rund vier Millionen Euro kosten.

    Nun trafen sich die Zuständigen vor Ort: Bauingenieur Rudi Mießeler, Bauleiter der „MR Ingenieurgesellschaft mbH“, Mario Dittmann, Fachbereichsleiter für Straßen und öffentliche Grünflächen bei der Stadtverwaltung, der Weyerer Ortsbürgermeister Björn Wassong und Marco Bohr von der „Universal-Bau GmbH“, um die letzten Vorbereitungen zu besprechen. Ein paar Tage vor Ostern wolle sich die Baufirma dann schonmal „einrichten“.

    Umgesetzt werden soll die Erneuerung in Abschnitten durch den Ort. Einen besonderen Stellenwert habe dabei die örtliche Bäckerei als Nahversorger. Hier wolle man sicherstellen, dass Erreichbarkeit, Rettungswege und mehr weiterhin gut funktionierten.

    Die Verantwortlichen trafen sich für die letzten Vorbereitungen in Weyer: (V. l.) Ortsbürgermeister Björn Wassong, Marco Bohr („Universal-Bau GmbH“), Mario Dittmann (Fachbereichsleiter für Straßen, öffentliche Grünflächen und Baubetriebshof) und Rudi Mießeler (MR- Ingenieurgesellschaft). Nach Ostern wird die Ortsdurchfahrt L115 über einen Zeitraum von zwei Jahren saniert. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
    Die Verantwortlichen trafen sich für die letzten Vorbereitungen in Weyer: (V. l.) Ortsbürgermeister Björn Wassong, Marco Bohr („Universal-Bau GmbH“), Mario Dittmann (Fachbereichsleiter für Straßen, öffentliche Grünflächen und Baubetriebshof) und Rudi Mießeler (MR- Ingenieurgesellschaft). Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

    Wanderung zum Weyerer Wald am 23. April – Thema sind faszinierende Lebensräume, alte Buchenbestände, Saumbiotope und Magerrasen – Organisiert vom „NABU Euskirchen“

    Mechernich-Weyer/Urfey – Saumbiotope (von Stauden gebildete Vegetation, die sich herausbildet, wenn zwei Lebensräume aneinanderstoßen) und Magerrasen (einer der artenreichsten Pflanzenbestände, geprägt von Kraut- und Halbstrauchpflanzen) sagen wohl nur Wenigen etwas. Die bemerkenswerten alten Buchenbeständen des Weyerer Waldes, wie sie in Nordrhein-Westfalen praktisch nur im Urfeytal und im benachbarten Urfttal vorkommen, schon eher.

    Am 23. April lädt der „NABU Euskirchen“ zu einer gemeinsamen Wanderung zum Weyerer Wald ab Urfey ein. Das Ganze dauert rund drei Stunden, Kurt Schröder leitet an und informiert. Foto: Kurt Schröder/NABU Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress
    Am 23. April lädt der „NABU Euskirchen“ zu einer gemeinsamen Wanderung zum Weyerer Wald ab Urfey ein. Das Ganze dauert rund drei Stunden, Kurt Schröder leitet an und informiert. Foto: Kurt Schröder/NABU Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress

    GdG-Leiter und Pfarrer Erik Pühringer möchte pastorale Zusammenarbeit zwischen den Bistümern im Mechernicher Stadtgebiet erreichen – Seelsorger wandte sich per offizieller Anfrage an Aachener Generalvikar Andreas Frick – Ergebnis bleibt abzuwarten

    Mechernich/Kommern – Zwischen Mechernich und Kommern verläuft eine unsichtbare Grenze. Sie mag nicht jedem bewusst sein, doch macht sie einen Unterschied. Ihre Wurzeln reichen zurück bis in die römische Besatzungszeit. Die nördlich des Altusknipps liegenden Civitates waren nach Colonia Claudia Ara Agrippinensium orientiert, die südlichen nach Augusta Treverorum.

    Nach dieser Grenze richtete sich jahrhundertelang die alte kommunale Gliederung, Regierungs- und Gerichtsbezirke, Vereinsstrukturen und vieles mehr waren davon abhängig. Heute ist fast all das vergessen, seit der kommunalen Neugliederung von Mechernich und Kommern im Jahre 1972, fast überholt. Fast!

    Nur noch eine Bedeutung ist geblieben – und die scheint aktuell unumstößlicher als je zuvor. Es ist die Grenze zwischen dem Bistum Aachen und dem Erzbistum Köln, die mitten durch das Mechernicher Stadtgebiet aufeinandertreffen. Was bleibt, sind Probleme. Wer macht was, wie und wo? Wer ist für was zuständig? Die Zusammenarbeit über Bistumsgrenzen ist bisher kaum möglich. Der Mechernicher Pfarrer Erik Pühringer, Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Barbara Mechernich auf Aachener Seite, möchte dies nun ändern.

    Pfarrer Erik Pühringer, Leiter der Mechernicher „Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara“ (GdG), möchte eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Bistum Aachen und dem Erzbistum Köln im Mechernicher Stadtgebiet erreichen. Einen Rückschlag gab´s bereits, in einem Brief an den Aachener Generalvikar Andreas Frick schlug er nun eine geregelte pastorale Zusammenarbeit vor. Was daraus wird, stehe aber noch in den Sternen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Pfarrer Erik Pühringer, Leiter der Mechernicher „Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara“ (GdG), möchte eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Bistum Aachen und dem Erzbistum Köln im Mechernicher Stadtgebiet erreichen. Einen Rückschlag gab´s bereits, in einem Brief an den Aachener Generalvikar Andreas Frick schlug er nun eine geregelte pastorale Zusammenarbeit vor. Was daraus wird, stehe aber noch in den Sternen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Die Gerätehäuser für die Löschgruppen Kommern und Bleibuir nehmen immer mehr Form an – Koblenzer Architekten stellten Planungen im Rat vor

    Mechernich/Bleibuir/Kommern – Zwei Baukörper, die sich gegenseitig durchdringen. Einer beherbergt die Fahrzeughalle, der andere beinhaltet die Nebenräume. Während die Halle eine Fassade mit glatter Oberfläche erhalten soll, wird der zweite Baukörper mit einem dunklen Klinker dezent abgesetzt. Auf den Bildern, die die Architekten Fabian Thillmann und Bernd Siry vom Koblenzer Büro Thillmann Architekten im Mechernicher Stadtrat präsentierten, sehen die Feuerwehrgerätehäuser für Kommern und Bleibuir ansprechend und hochwertig aus. Der einzige, wirkliche Unterschied zwischen den beiden Entwürfen: die Größe.

    Das große Fenster sorgt für lichtdurchflutete Besprechungsräume in Kommern. Die Fahrzeughalle bietet acht Stellplätze. Grafik: Thillmann Architekten/pp/Agentur ProfiPress
    Das große Fenster sorgt für lichtdurchflutete Besprechungsräume in Kommern. Die Fahrzeughalle bietet acht Stellplätze. Grafik: Thillmann Architekten/pp/Agentur ProfiPress

    Ansonsten können sich die Wehrleute auf Gerätehäuser freuen, die den modernen Ansprüchen an Feuerwachen gerecht werden. Für beide Projekte sind bestens ausgestattete Fahrzeughallen mit acht Stellplätzen in Kommern und vier Stellplätzen in Bleibuir geplant. Zudem werden die Neubauten über lichtdurchflutete Besprechungs-, Schulungs- und Jugendräume verfügen. Getrennte Umkleidekabinen für Männer und Frauen verstehen sich in der heutigen Zeit von selbst.

    Wintereinbruch in der Stadt Mechernich pünktlich an Niklausabend

    Mechernich – In den Höhenlagen der Stadt wie am 525 Meter hohen Brehberg bei Weyer lag die weiße Pracht schon am Sonntag, aber pünktlich zu Nikolausabend, 5. Dezember, versank auch das übrige Stadtgebiet Mechernich unter einer geschlossenen Schneedecke.

    Alte Leute behaupten vermutlich seit Jahrhunderten, dass es „früher“ immer kälter und schneereicher war als zur jeweiligen Jetztzeit. Tatsächlich wechselten in den Wetterstatistiken häufig besonders frostige mit besonders warmen Perioden ab.

    Stromdrähte überspannen das Queibachtal bei Wielspütz, im Hintergrund die verschneiten Forsten des Kermeter (Nationalpark Eifel). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Stromdrähte überspannen das Queibachtal bei Wielspütz, im Hintergrund die verschneiten Forsten des Kermeter (Nationalpark Eifel). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Ortsbürgermeister Björn Wassong forderte seine Mit-Weyerer am Volkstrauertag auf: „Arsch huh, Zänk ussenander, den Kampf um die Demokratie darf man nicht den Politikern überlassen“ – Diakon Manfred Lang: „Persönliche Begegnung mit dem jüngsten Bruder der Gefallenen macht mich betroffen“

    Mechernich-Weyer – Von zwei gefallenen Brüdern und einer Begegnung mit deren jüngstem Bruder am Grab am selben Morgen berichtete Diakon Manfred Lang bei der Gedenkstunde zum Volkstrauertag am Ehrenmal in Weyer: „Da ist auf einmal wieder der direkte Bezug da zu den Menschen, die in den Kriegen gewaltsam ums Leben kamen und der Trauer und Verzweiflung ihrer Angehörigen und Freunde, die zurückblieben…“

    Zwei Dutzend Weyerer, dazu Musikverein und Freiwillige Feuerwehr hatten sich auf Einladung von Ortsbürgermeister Björn Wassong am Ehrenmal versammelt, um „der Opfer von Gewalt und Krieg, Kindern, Frauen und Männern aller Völker“ zu gedenken.

    Ortsbürgermeister Björn Wassong legt mit Feuerwehrkameraden einen Kranz am Weyerer Ehrenmal für die Opfer von Krieg, Gewalt, Unrechtsherrschaft und Terrorismus nieder. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Ortsbürgermeister Björn Wassong legt mit Feuerwehrkameraden einen Kranz am Weyerer Ehrenmal für die Opfer von Krieg, Gewalt, Unrechtsherrschaft und Terrorismus nieder. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    In Weyer wollen 24 Familien zusammen basteln und spielen, aber auch die Kirche für Kinder attraktiver machen – Auftakt mit toller Sankt-Martins-Feier

    Mechernich-Weyer – Eine tolle kinder- und familiengerechte Sankt-Martins-Andacht feierte ein neuer Familienkreis in Weyer Donnerstagabend vor dem Martinszug in der Pfarrkirche St. Cyriakus. Dazu hatten sich die mittlerweile 24 im Arbeitskreis um Kathrin Schnorrenberg und Eleni Keck vertretenen Familien der Unterstützung von Gemeindereferentin Doris Keutgen versichert.

    Auf Steckenpferden ritten die Darsteller einer römischen Reitereskorte durch die Weyerer Pfarrkirche St. Cyriakus und trafen auf zwei in Sackleinen am Boden kauernde Bettlergestalten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
    Auf Steckenpferden ritten die Darsteller einer römischen Reitereskorte durch die Weyerer Pfarrkirche St. Cyriakus und trafen auf zwei in Sackleinen am Boden kauernde Bettlergestalten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Metallstele mit den Worten „Hoffnung“, „Erinnerung“, „Auferstehung“ und „Dankbarkeit“ auf dem Alten Friedhof in Weyer – Auf Idee von Ortsbürgermeister Björn Wassong im Metallbaubetrieb Müller in Hostel gefertigt

    Mechernich-Weyer – „Das Abschiednehmen von geliebten Menschen war in den vergangenen Jahren der Pandemie leider nur mit Einschränkungen möglich“, sagt Björn Wassong, Ortsbürgermeister von Weyer. Dies sei einer der Impulse für das neue Kunstwerk gewesen, das jetzt auf dem alten Friedhof in Weyer errichtet wurde: Eine Metallstele mit Kreuzausschnitt, gefertigt im Metallbaubetrieb Müller in Mechernich-Hostel.

    Ein neues Kunstwerk wurde auf dem alten Friedhof in Weyer errichtet. Es soll den Friedhof als Ort der Trauer, aber auch als Kommunikationsraum aufwerten. Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress
    Ein neues Kunstwerk wurde auf dem alten Friedhof in Weyer errichtet. Es soll den Friedhof als Ort der Trauer, aber auch als Kommunikationsraum aufwerten. Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress

    Sina, Leon und Annika bekommen ihre eigene Wohnung – Verein zur Förderung innovativer Wohnformen für Menschen mit Autismus begleitet künftige Wohngruppe in Weyer

    Mechernich-Weyer – Sina (18), Leon (20) und Annika (18) sind mit ihren Eltern zur Baustelle an der Weyerer Hauptstraße gekommen. Dort entsteht gerade das Haus, in das sie in einigen Monaten als Wohngemeinschaft einziehen sollen. „Anders, na und?!“ heißt der Verein, der hinter der Wohngruppe steht, denn die drei jungen Erwachsenen haben Autismus und brauchen eine Eins-zu-eins-Betreuung, um im Alltag zurecht zu kommen.

    Autismus ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die sich durch ihre veränderte Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung auf die soziale Interaktion, Kommunikation und auf das Verhalten auswirkt. „Unsere Kinder leben in ihrer eigenen Welt und es ist schwierig für sie, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten“, fasst Susanne Merzenich, die Mutter von Sina, ihre Erfahrungen zusammen.

    Geografischer Mittelpunkt des Kreises Euskirchen liegt am Ortsrand von Weyer – Waldsofa mit Panorama-Blick – Station des Weyerer Geschichtspfades

    Mechernich-Weyer – Die Reise zum Mittelpunkt des Kreises Euskirchen führt auf direktem Wege nach Weyer. „Da man den Mittelpunkt gerne in symbolischer Verbindung mit dem Herzen oder dem Nabel sieht, sind wir Weyerer stolz darauf behaupten zu können, dass bei uns das Herz des Kreises Euskirchen schlägt“, ist auf einer Tafel des Weyerer Geschichtspfades zu lesen. Zu finden ist der geografische Mittelpunkt des Kreises auf dem Brehberg, am Ortsrand von Weyer.

    Der Mittelpunkt des Kreises Euskirchen am Ortsrand von Weyer eröffnet einen herrlichen Panorama-Blick. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
    Der Mittelpunkt des Kreises Euskirchen am Ortsrand von Weyer eröffnet einen herrlichen Panorama-Blick. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

    Auf dem Brehberg, der mit seinen 525 Metern der höchste Punkt im Gebiet der Stadt Mechernich ist, befindet sich auch ein „Eifel-Blick“, also einer der schönsten Aussichtspunkte der Eifel. Von einem Waldsofa aus können Spaziergänger den Ausblick über weites Grün bis zum Siebengebirge, zum Radioteleskop Stockert, zum Michelsberg und auf die Hohe Acht als herrliches Panorama genießen.

    Defibrillator am Feuerwehrgerätehaus angebracht und Floriansjünger im Umgang damit geschult

    Mechernich-Weyer – Die Ausstattung der zur Stadt Mechernich gehörenden Dörfer und Stadtteile mit Defibrillatoren geht weiter. Nach Eiserfey wurde jetzt einer der unlängst im Mechernicher Rathaus ausgegebenen „AED“ am Weyerer Feuerwehrgerätehaus am Kirchenweg angebracht und in Betrieb genommen.

    Bei „Trockenübungen“ am Dummie im Feuerwehrgerätehaus in Weyer. Foto: Ulli Werner/FF/pp/Agentur ProfiPress
    Bei „Trockenübungen“ am Dummie im Feuerwehrgerätehaus in Weyer. Foto: Ulli Werner/FF/pp/Agentur ProfiPress

    Das berichtet Ortsbürgermeister Björn Wassong in einer Pressemitteilung dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Das bei Herzattacken, insbesondere Herzstillständen lebensrettende Gerät ist für jeden und rund um die Uhr öffentlich zugänglich.

    Den Weyerer Geschichtspfad mit insgesamt 16 Stationen stellten  Björn (l.) und Jürgen Wassong vor. 

    Ksta.de; Stefan Lieser;
     

    Mechernich-Weyer - Auf 16 Texttafeln wird nun entlang des Geschichtspfads in Weyer Historisches rund um den 1151 Jahre alten Ort erzählt. Der Rundweg beginnt und endet an der Bürgerhalle.

    „In den beiden Pandemie-Jahren waren erfreulich viele Leute auch rund um Weyer auf den verschiedenen Wanderwegen unterwegs. Schön, dass sie sich für unsere Heimat so interessieren“, sagt Björn Wassong, Ortsvorsteher, Vorsitzender des Vereinskartells und der KG Weyerer Blömche. Er hat bekanntlich ein großes und offenes Herz, wenn es um seinen Heimatort geht. Und das Interesse daran trifft bei ihm immer auf offene Ohren.

    Profipress Kirsten Röder am 26 - Jan - 2021

    Vereinskartell schafft zum Geburtstag neue Fahnen an – Anton Könens Chronik von vor 25 Jahren behält Gültigkeit – Ortsvorsteher Björn Wassong sammelt Fotos und Relikte für ein „Ortsarchiv“ – Kinder und Jugendliche stellten einen Jubiläumskalender 2021 zusammen

    Mechernich-Weyer – Pünktlich im 1150. Jahr nach urkundlicher Ersterwähnung können im Mechernicher Höhenort Weyer neue Ortsfahnen wehen. Mit finanzieller Unterstützung des NRW-Heimatschecks war es dem Vereinskartell Weyer um den Vorsitzenden und Ortsbürgermeister Björn Wassong möglich, neue rot-blaue Flaggen mit dem Ortswappen zu beschaffen.

    Weyer ist mit über 500 Metern Meereshöhe nicht nur der höchste, sondern vermutlich auch einer der ältesten Orte im Stadtgebiet Mechernich. 2021 soll die urkundliche Ersterwähnung vor 1150 Jahren Corona-konform begangen werden. Luftbild: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Vera Schmitz-Schiffer fährt von Haus zu Haus, um vom Hochwasser betroffenen Kindern und Jugendlichen in der Eifel prall gefüllte Weihnachtstüten zu überreichen und sorgt so für Lichtblicke bei den Beschenkten

    Mechernich-Weyer – Die bunten und prall gefüllten Weihnachtstüten finden sich überall im Haus von Vera Schmitz-Schiffer. In Kinderzimmern, im Schlafzimmer, sogar im Wohnzimmer, auf dem Flur, in Kisten, in Kartons gestapelt. Gut durchorganisiert wie sie ist, verliert die 55-jährige nicht den Überblick angesichts des Chaos im trauten Heim. Und schon gar nicht lässt sie sich dadurch von ihrer herzerwärmenden Mission abhalten.

    Sie ist der Weihnachtsengel von Weyer. Alles in allem verteilt sie 350 Pakete von dem Mechernicher 750-Seelen-Ort aus an die stark vom Hochwasser betroffenen Familien in der Eifel. Aber nicht per Post, sondern persönlich, von Angesicht zu Angesicht, von Hand zu Hand. Hunderte Kilometer zählt der Tacho ihres Autos schon und noch ist kein Ende ihrer weitläufigen Touren in Sicht, in die sie irgendwie durch Zufall hineingerutscht ist.

    Idee kam von Michael Simons, Umsetzung durch Dirk und Willi Müller in Hostel

    Mechernich-Weyer – Am Ehrenmal in Weyer am Kirchenweg hat die örtliche Karnevalsgesellschaft mit Unterstützung eines NRW-Heimatschecks eine Jubiläumsstele errichtet. Die von innen beleuchtete Metallsäule aus rostendem Cortenstahl mit einer Abdeckung aus gelasertem Edelstahl wurde bei der Firma Metallbau Müller in Hostel angefertigt.

    In einer Art Zeitstrahl sind namentlich alle Bevölkerungsgruppen abgebildet, die Weyer in seiner über 1150-jährigen Geschichte besiedelt haben. Von den Neandertalern über die Kelten, Römer, Lothringer und Wallonen wird ein Bogen bis hin zu den heutigen Eifel-Rheinländern in der zentraleuropäischen Kernprovinz geschlagen.

    So sieht die neue Jubiläumsstele am Kriegerdenkmal in Weyer aus. Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress

    „Pandemiebedingt konnte kein Fest zur 1150-Jahrfeier stattfinden, dennoch wollten wir in diesem Jahr eine Erinnerung an dieses besondere Jubiläum schaffen“, erklärte Ortsbürgermeister und Karnevalgesellschafts-Vorsitzender Björn Wassong.

    Die Ursprungsidee hatte Michael Simons aus Mechernich. „Er wollte für Toleranz, Offenheit und Vielfalt werben. Damit hat Simons den Grundstein für dieses Kunstwerk gelegt“, so Wassong. Außerdem engagierten sich Lothar Kerwien, Dieter Feder und Jürgen Wassong bei der Erstellung des Fundaments, der Beleuchtung und der Aufrichtung der Stele.

    pp/Agentur ProfiPress

    Nico Schmitz (26) aus Weyer erhält Auszeichnung für sein Engagement von Landrat Markus Ramers und der Ehrenamtsagentur im Eifelstadion

    Er ist jung und einer derer, die sich im Stadtgebiet besonders engagieren. Nico Schmitz‘ Liste ehrenamtlicher Tätigkeiten ist lang. Trotz seiner jungen 26 Lenze kann er bereits auf jahrelange Erfahrung bauen. An diesem Tag trainiert er „seine“ Jugendfußballmannschaft der JSG Mechernich/Feytal/Weyer. Jedoch stehen diesmal beim Training im Eifelstadion nicht seine zwanzig Schützlinge im Fokus, sondern stattdessen steht er verdientermaßen im Mittelpunkt. Denn Landrat Markus Ramers kam auf den Platz, um Nico Schmitz als Ehrenamtler des Monats November zu ehren.

    Mechernich – „Wir haben jemanden gefunden, der sich im besten Sinne engagiert“, würdigte Landrat Markus Ramers den Ehrenamtler aus Weyer im Namen der Ehrenamtsagentur im Kreis Euskirchen. Nico Schmitz nimmt die besondere Auszeichnung „Ehrenamt des Monats“ im Kreis seiner Elf freudig entgegen.

    Interview mit Dr. Wilfried Winkelhog aus Mechernich-Weyer vor dem Konzert des Deutschen Ärzteorchesters am Freitag, 8. Oktober, um 19.30 Uhr in der Steinfelder Klosterbasilika

    Mechernich-Weyer/Steinfeld – Dr. Wilfried Winkelhog aus Weyer ist Allgemeinmediziner, Hornist und Mitglied des Deutschen Ärzteorchesters (DÄO), das er 1989 mitbegründete. 150 Ärzte aus ganz Deutschland gehören diesem Orchester an, das der Profi-Dirigent Alexander Mottok leitet und das am Freitag, 8. Oktober, um 19.30 Uhr in der Klosterbasilika Steinfeld und einen Tag später im Kloster Himmerod gastiert.

    Dr. Wilfried Winkelhog, Arzt aus Weyer (Stadt Mechernich) und Hornist und Mitgründer des Deutschen Ärzteorchesters. Foto: gkli/pp/Agentur ProfiPress

    Von Redaktion eifelschau 17. Juni 2021

    Euskirchen/Mechernich – „Als Sie losgelegt haben, war ich noch gar nicht geboren“, sagte Landrat Markus Ramers ehrfürchtig. Über vier Jahrzehnte Peter Wassong. Für seine „auszeichnungswürdigen Verdienste“ bekam der 74-Jährige im Kreishaus das Bundesverdienstkreuz am Bande im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht.

    Mobilfunkmast am Sportplatz Weyer errichtet – Sieben weitere sollen in anderen Mechernicher Ortsteilen folgen – Telekom will mit LTE-Offensive die Netzabdeckung in ländlichen Regionen verbessern

    Mechernich – In Weyer steht auf der Anhöhe Katzenberg jetzt ein neuer Mobilfunkmast. Wie Peter Dierichsweiler mitteilt, sollen in diesem Jahr noch weitere folgen: in Berg, Eicks, Floisdorf, Lorbach und Wachendorf, ebenso in Antweiler und Kalenberg sowie zwischen Satzvey und Katzvey. Der Mechernicher Wirtschaftsförderer ist zufrieden angesichts des Fortschritts: „Die schlimmsten Funklöcher im Stadtgebiet Mechernich haben wir dann damit abgedeckt.“

    In Weyer soll der neue Funkmast auf dem Parkplatz der Anhöhe Katzenberg für eine bessere Netzabdeckung sorgen. Links der Sportplatz mit Umkleidegebäude. Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress

    Dank Förderung des Landes NRW wird das Gerätehaus Weyer erweitert – Neues Hygienekonzept für Dienst- und Freizeitkleidung sowie Umbaumaßnahmen

    Mechernich-Weyer – Mit 113.000 Euro unterstützt das Programm „Feuerwehrhäuser in Dörfern 2021“ des Heimat- und Kommunalministeriums NRW die Erweiterung des Gerätehauses der Feuerwehr Weyer.

    „Die geschlechterspezifische Bereitstellung von Toiletten- und Umkleideräumen, aber vor allem die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung machen umfangreiche Umbaumaßnahmen in vielen Feuerwehrgerätehäusern, so auch in Weyer, erforderlich“, teilt Ortsbürgermeister Björn Wassong mit. Mit der Schwarz-Weiß-Trennung ist gemeint, die Privatkleidung hygienisch von der Arbeitskleidung getrennt aufzubewahren, da letztere bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen kontaminiert werden könnte.

    Das Gerätehaus der Feuerwehr Weyer wird mit Fördermitteln des Landes NRW erweitert. Foto: Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

    Die Karnevalsgesellschaft Weyer freut sich über „50 Jahre“ und blicken auf bewegtes Vereinsleben zurück – Zwei Männerballetts unter der rot-gelb-grünen Fahne, „wunderbare“ Kindersitzungen „Pänz für Pänz“ sowie Karnevalssitzung „Anno Pief“ gehören dazu – Verein lässt sich trotz Corona-Karnevals-Sessions-Aus nicht unterkriegen: Statt großen Feiern sind 2021 kleine Aktionen geplant – Blumen-Bank am Zoch-Weg wird mit karnevalistischen Symbolen bepflanzt

    Mechernich-Weyer – Die Karnevalsjecken sind in Corona-Zeiten arg gebeutelt. Nichts ist mit fröhlichem „Alaaf“ oder „De Zoch kütt“ im rheinischen Revier. Doch in einem kleinen Dorf im Stadtgebiet Mechernich gibt es trotzdem ein stolzes Fest zu feiern.

    Am 26. Januar vor 50 Jahren gründete sich in Mechernich-Weyer die Karnevalsgesellschaft (KG) Weyerer Blömche 1971 e.V.. Dazu fanden sich an diesem Abend 44 Personen in der ehemaligen Gaststätte Müsch zusammen.

    Ein Bild aus fröhlicheren Vor-Corona-Tagen. Der Elferrat bei der letzten Anno Pief Sitzung im Jahr 2019. Ganz links im Bild Schriftführer Michael Hochgürtel, in der Mitte der Vorsitzende Björn Wassong. Foto: Paul Düster/KG Weyerer Blömche/pp/Agentur ProfiPress

    Alle zehn Namen vom schwärzesten Tag Urfeys endlich auf Buntsandstein verewigt – Ortsvorsteher Björn Wassong zog „Heimatscheck“ an Land und recherchierte im Netz und im Ort nach historischen Fakten – Steinmetze vom Mechernicher Familien- und Traditionsbetrieb Simons setzten verloren geglaubte Teile wieder zusammen

    Mechernich-Urfey – Das Jesus-Christus-Kreuz und die Tafel unter der großen Kiefer sollten eigentlich an den schwärzesten Tag des 36-Seelen-Ortes erinnern. Doch von beidem war nicht mehr viel übrig. Nur der sie umgebende Zaun hielt dem Zahn der Zeit noch wacker stand.

    Björn Wassong, Ortsvorsteher von Weyer und Urfey, sorgte nun dafür, dass die Gedenkstätte wieder Instand gesetzt wurde. Vor allem aber konnte er nach detektivischer Spürarbeit bis dahin fehlende Puzzlestücke zusammensetzen.

    Steinmetzin Beate Simons und Björn Wassong, Ortsvorsteher von Weyer und Urfey, zeigen das frisch restaurierte Jesus-Christus-Kreuz in Urfey. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Schmucke Nordmanntanne ziert jetzt den Vorplatz am Rathaus

    Mechernich/Weyer – Acht Uhr morgens in Weyer. Der Dunst der kalten Novembernacht liegt noch über dem 750-Seelen-Dorf. Fünf Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben an diesem Morgen Großes vor. Das Objekt ihrer Begierde steht zu dieser Stunde noch fest verwurzelt im Vorgarten der Familie Müller.

    Groß, breit und prächtig präsentiert sich die Nordmanntanne aus Weyer vor dem Rathaus. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Björn Wassong, Ortsvorsteher von Weyer und Urfey, zog als St.-Martin von Haus zu Haus und beglückte die Kinder mit von der Konditorei M+M Arns gestifteten Wecken – AWO-Kita-Kinder bastelten und verschenkten bunte Windlichter – Sie leuchteten hell am Abend

    Weyer – „In den Wochen vorher war es ein ständiges Hin und Her – können St.-Martinszüge stattfinden oder doch nicht…?“, so Björn Wassong, Ortsvorsteher von Weyer und Urfey. Dann kam die offizielle Lockdown-Absage der St.-Martins-Züge im Land. Der guten Taten des Samariters hoch zu Pferd durfte diesmal nicht im Tross gemeinschaftlich gehuldigt werden.

    Björn Wassong, Ortsvorsteher von Weyer und Urfey, schlüpfte erstmals in die Rolle des St.-Martin. Foto: Jenny Wassong/Vereinskartell Weyer/pp/Agentur ProfiPress

    Musiker des MV „Harmonie“ Weyer spielen vor dem Grab von Hilarius Kreuser auf dem Alten Friedhof in Bonn das Steigerlied – Stadt Mechernich sorgt für Restaurierung des demontierten Grabtores – Peter Lorenz-Könen wollte mehr über den Verbleib und Geschichte eines alten Hochkreuzes herausfinden und findet als Kenner der Stadt-Historie, dass die Kreuser-Brüder als Motor  des „Neuen Mechernichs“ und des wirtschaftlichen Aufschwungs der Stadt am Bleiberg heute mehr Anerkennung verdient hätten

    Mechernich/Bonn – „Diese seltsame Anfrage von Peter Lorenz-Könen nach einem Hochkreuz hat alles ins Rollen gebracht“, erinnert sich Eva Hüttenhain, Vorsitzende der Fördergesellschaft „Alter Friedhof Bonn“ noch genau an den Moment, als die Mail des Mechernicher Historikers beim Leiter des Bonner Stadtarchivs und der dortigen Historischen Bibliothek, Dr. Norbert Schloßmacher, vor etwa einem Jahr eintrudelte.

    Musiker aus Mechernich und Bonn spielten zu Ehren der Familie Kreuser am Familiengrab auf dem Bonner Friedhof. Dabei erklang das traditionelle Steigerlied: „Bergmann Glück auf, der Steiger kommt. Und er hat sein helles Licht bei der Nacht…“ Foto: Irene Hochgürtel-Müller/pp/Agentur ProfiPress

    „bildbretter“ unterstützen Initiative „#WirfürMechernich“ – Jedes Stück ein Unikat – Motive aus dem ganzen Stadtgebiet

    Von Mirco Meuser

    Mechernich-Weyer – Sie sind 13×13 Zentimeter groß, individuell gefertigt und helfen in der ganzen Stadt. Die Rede ist von den „bildbrettern“, die der Mechernicher Street-Fotograf David Rosenbaum mit der Unterstützung seiner Lebensgefährtin Jana Hampel produziert. Die Einnahmen aus den Verkäufen kommen der Aktion „#WirfürMechernich“ zu Gute, die damit Betriebe, Dienstleister und Freischaffende im Stadtgebiet unterstützt, die aufgrund der Corona-Krise in eine Schieflage geraten sind.

    David Rosenbaum und seine Lebensgefährtin Jana Hampel fertigen „bildbretter“, deren Erlöse an die Initiative „#WirfürMechernich“ gehen. Foto: Mirco Meuser/pp/Agentur ProfiPress

    Horst Müller, David Rosenbaum und Winfried Ehlen kümmern sich als Eifelvereinswegewarte um die Beschilderung aller Wanderwege im Stadtgebiet Mechernich – Mammutprojekt “EifelSpuren und EifelSchleifen” erfolgreich umgesetzt

    Mechernich – Das Wandern ist des Müllers Lust – eines der bekanntesten deutschsprachigen Wanderlieder scheint Horst Müller auf den Leib geschrieben. Nicht nur des Namens wegen, sondern der Mechernicher streift für sein Leben gerne durch Wald und Wiesen. Dahinter steckt etliches mehr.

    Nicht zuletzt wirkte Horst Müller beim kreisweiten Projekt „Wanderwelt der Zukunft!“ federführend für die Stadt Mechernich mit. Das von ihm erarbeitete neue städtische Wanderwegekonzept wurde in einer kommunalen Arbeitsgruppe beschlossen und mit insgesamt zwölf neuen attraktiven Wanderwege unter den Titeln „Eifelspuren“ und „Eifelschleifen“ auch von ihm erstmarkiert.

    Seit Jahresbeginn kümmern sich nun Horst Müller und David Rosenbaum (OG Mechernich) sowie Winfried Ehlen (OG Kommern) um mehr als 180 Kilometer Wanderwege im Stadtgebiet und zwar um die beiden Hauptwanderwege des Eifelvereins (Krönungsweg, Ahr-Urft-Weg) und den Römerkanal-Wanderweg sowie 12 städtische Rundwanderwege.

    Die Drei kümmern sich in ihrer Freizeit aufopferungsvoll um die Wanderwege und deren Markierung Stadtgebiet Mechernich, wie hier in Eicks auf der Eifelschleife “Eickser Busch”- v.l. Winfried Ehlen, David Rosenbaum und Horst Müller. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Ortsvorsteher Wassong nennt Servicenummern: (0 24 84) 91 93 05, (0 24 84) 536, (0160) 80 50 986 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

    Weyer/Urfey – Ab sofort gibt es einen Einkaufsservice für Weyer und Urfey. Unter den Rufnummern (0 24 84) 91 93 05 (Björn Wassong) oder (0 24 84) 536 (Peter Wassong) sowie Mobil (0160) 80 50 986 (Björn Wassong) oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. kann man Verbindung aufnehmen, beziehungsweise Bestellungen aufgeben.

    High-Tech-Fasern für Weyer

    Glasfaserausbau in der Stadt Mechernich schreitet voran – Kreisweit werden knapp 30 Millionen ausgegeben, um „weiße Flecken“ auf der Internetversorgungskarte zu tilgen – Ortsnetz Eiserfey ist das siebte Cluster kreisweit – Bis zu einem Gigabit pro Sekunde schnell – 15 Bautrupps im Einsatz

    Von Mirco Meuser

    Mechernich-Weyer – Ruckelfreies Streamen, problemlos in der Cloud arbeiten und Downloads in einer hohen Geschwindigkeit erledigen -ganz abgesehen vom reibungslosen und je nach Vertrag auch unbegrenzten Telefonieren: All das war im Süden des Mechernicher Stadtgebietes keineswegs selbstverständlich, wird aber schon in absehbarer Zeit Realität.

    Denn der Breitbandausbau in Weyer nimmt Form an. Seit Anfang März und für voraussichtlich noch zehn Wochen sind 15 Bautrupps der Firma Constructel im Einsatz, um im gesamten Ortsnetz Eiserfey (Vorwahl 02484) Tiefenbauarbeiten zu erledigen um damit 825 Haushalte für den Anschluss ans superschnelle Netz vorzubereiten.

    Das Projekt Breitbandausbau im Kreis Euskirchen ist nach einer europaweiten Ausschreibung in Kooperation mit der Telekom seit Anfang 2018 in konkreter Planung. Ziel ist es, jene Ortschaften, die von den diversen Netzbetreibern bislang noch nicht angeschlossen wurden, an das High-Speed-Internet anzubinden.

    An der Baustelle in der Straße Jülicherend in Weyer. Hier kommen die Kabelschächte aus Richtung Dreimühlen am Dorfrand an (v.l.): Telekom-Bauleiter Sebastian Penz (v. l.), Lidio Guedes (Constructel), Franz-Josef Caster (Stadt Mechernich) und Telekom-Projektleiter Gerd Wolter mit Mitarbeitern von Constructel. Foto: Mirco Meuser/pp/Agentur ProfiPress

    20 Millionen Euro wurden dafür seinerzeit bereitgestellt, inzwischen ist von fast 30 Millionen die Rede. Die Hälfte zahlt der Bund, 40 Prozent NRW und zehn Prozent die jeweilige Kommune, im Falle Weyer und gesamtes Ortsnetz Eiserfey also die Stadt Mechernich.

    Ex-Bürgermeister Peter Wassong bezeichnet seinen gesamten Heimatort Weyer als schönsten Punkt der Erde

    Mechernich-Weyer – Einen Lieblingsort in „seinem“ Dorf Weyer benennen? Damit ist Ex-Sheriff Peter Wassong überfordert. „Ganz Weyer ist mein Lieblingsort“, behauptet der langjährige Ortsvorsteher und Vize-Bürgermeister und letzte ehrenamtliche Bürgermeister der Stadt Mechernich.

    Für Peter Wassong ist ganz Weyer sein persönlicher Lieblingsort. Foto: Michael Nielen/pp/Agentur ProfiPress

    Aus dem reichhaltigen Fundus an Anekdoten und Geschichten Peter Ivo Wassongs können an dieser Stelle nur einige wenige wiedergegeben werden. Etwa die Geschichte vom Matronenstein, den man 1991 überraschenderweise bei Renovierungsarbeiten in der Pfarrkirche St. Cyriakus im Altar eingemauert aufgefunden hatte.

    Ne Jeck im Rähn“ alias Björn Wassong aus Weyer wurde von der Nachwuchsakademie des Festkomitees Kölner Karneval entdeckt – Dreijährige Ausbildung zum professionellen Büttenredner

    Mechernich-Weyer – Seit 13 Jahren steht Björn Wassong, Präsident der KG Weyerer Blömche, als „Ne Jeck im Rähn“ im Südkreis Euskirchen in der Bütt. Jetzt ist ein Traum für ihn wahr geworden: die Nachwuchsakademie des Festkomitees Kölner Karneval hat ihn entdeckt und unter Vertrag genommen. In Coachings über insgesamt drei Jahre soll das „Oberblömche“ in Köln zu einem professionellen Büttenredner geformt werden.

    Seinen Auftritt am 25. Oktober im Kölner „Alten Wartesaal“ am Hauptbahnhof wird Björn Wassong so schnell nicht vergessen. „Der erste Witz hatte sofort gesessen“, erinnert sich der 37-Jährige an den Vorstellabend des Literarischen Komitees des Festkomitees Kölner Karneval. Am Ende seines Auftritts als „Ne Jeck im Rähn“ gab es für den Weyerer Büttenredner Standing Ovations von 400 Zuschauern, darunter viele Experten, die es wissen müssen: Vereins-Präsidenten, Kölner Garden, Literaten aus den großen Karnevalsgesellschaften. So urteilt auch das Internet-Portal Kölsche-Fastelovend.de, der Auftritt von „Ne Jeck im Rähn“ sei „der Startschuss für «den» neuen Top-Redner im Kölner Karneval gewesen.

    Im bürgerlichen Leben ist Björn Wassong verheiratet, beim Bundesvermögensamt in Köln beschäftigt und Ortsvorsteher von Weyer. Wie er es auf die Kölner Bühne geschafft hat, erscheint ihm immer noch wie ein kleines Wunder. „Das war wohl ein Ergebnis der Damensitzung in Mechernich“, mutmaßt er. An den umjubelten Auftritt am 3. Februar vor 1000 jecken Frauen in der Mechernicher Mehrzweckhalle kann er sich noch gut erinnern. „Davon hatte ich immer geträumt: Einmal bei der Damensitzung in Mechernich auf der Bühne stehen!“

    Michael Nielen gibt anlässlich 50 Jahre Kommunale Neugliederung Einblick aus Herbert Kronenbergs Augen auf Urfey und Vollem

    Mechernich-Urfey/Vollem – Herbert Kronenberg hat viele Länder und Städte der Welt gesehen – von Kuba über China, Vietnam bis hin nach Costa Rica. „Da war es überall schön, manchmal traumhaft“, resümiert der Koch und Gastronom: „Aber es gibt keinen Flecken auf der Welt, der so schön ist wie Vollem.“

    Herbert Kronenberg an einem seiner Lieblingsplätze hoch über seinem Heimatdorf Vollem. Foto: Michael Nielen/WoSp/pp/Agentur ProfiPress

    Der Bund hat 306 Feuerwehrautos für überregionale Einsätze bestellt – Eines ging nach Weyer – Auch zur kommunalen Verwendung erlaubt

    Mechernich/Weyer – Die Freude war auf allen Seiten groß: Bei der Löschgruppe Weyer, die ein flammneues Fahrzeug ihr Eigen nennt. Bei der Stadt Mechernich, weil sie, obwohl ihre städtische Wehr gestärkt wurde, keinen Cent beisteuern musste. Und auch beim Bund, weil im Kreis Euskirchen nun auch offiziell ein Fahrzeug für den überregionalen Katastrophenschutz bereitsteht. Bislang unterstützte die Feuerwehr im Kreis den Bund bei überregionalen Einsatzlagen mit eigenen Fahrzeugen.

    Der Bundestagsabgeordnete Detlef Seif (2.v.r.) übergab den Schlüssel für das neue Fahrzeug an Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Anwesend auch die stellvertretenden Mechernicher Wehrleiter Claus Möseler (v.l.) und Thomas Wolff sowie Kreisfeuerwehrchef Udo Crespin. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress


    Mechernich. Den Feuerwehren im Kreis Euskirchen wurde ein weiteres Löschfahrzeug ? des Bundes für den Katastrophen- und Zivilschutz zugewiesen. Betrieben wird das LF KatS durch die Feuerwehr der Stadt Mechernich am Standort Weyer.



    Mechernich. Die Feuerwehren des Kreises Euskirchen verfügen nunmehr über ein zweites neues Löschfahrzeug des Katastrophen- und Zivilschutzes. Bundestagsabgeordneter Detlef Seif wohnte der Übergabe des durch den Bund bereit gestellten Fahrzeuges an die Feuerwehr der Stadt Mechernich bei. Das erste in diesem Jahr zur Verfügung gestellte Löschfahrzeug ist ein Landesfahrzeug. Die Feuerwehr der Gemeinde Dahlem stellt die Einsatzbereitschaft dieses Fahrzeuges sicher. 

    Ferienkurse für Kinder ab vier Jahren bei „Rider´s Way Out“ in Mechernich-Weyer

    Mechernich/Weyer – In den Sommerferien finden auf dem Gelände von Simone Artar und „Rider´s Way Out“ in Mechernich-Weyer Reitkurse für Kinder im Alter ab vier Jahren statt.

    Die Kurse beginnen täglich um 9 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück und enden um 12.30 Uhr. Die Kinder werden spielerisch in Theorie und Praxis an das Thema Pferd und allem was dazugehört herangeführt. Die zukünftigen Reiter haben vielfältige Möglichkeiten, das „Pferde-Universum“ zu erkunden. Neben Theorie und „Quatsch-Plantsch-Basteleien“ wird alles rund ums Pferd gelernt und natürlich auch geritten.

    Reitkurse bietet der Reiterhof „Riderswayout“, Jülicherend 26, in Weyer (Stadt Mechernich) während der Sommerferien an. Anmeldung unter Telefon (01 78) 2 78 41 58. Foto: Simone Artar/pp/Agentur ProfiPress

    ... weil jeder drei Daach lang besoffe ös." (Textauszug - Wibbelstetz - Mir senn von höngerm Bröddezong). 

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    Kirmes - Wieso und Warum?

    Wenn man ausserhalb der Eifel von Kirmes spricht, denken die meisten Rheinländer an die großen Volksfeste wie die "Annakirmes" in Düren oder "Pützchens Markt" in Bonn. Beide Feste zählen mit zu den größten Volksfesten im gesamten Bundesgebiet, mit jeweils über eine Millionen Besuchern. Riesige und vor allem unzählige Fahrgeschäfte locken Besucher aus Nah und Fern. Von solchen Dimensionen ist man in der Eifel weit entfernt.

    Aber was ist die Kirmes denn nun überhaupt? Die Kirmes ist das Kirchweihfest, bei dem anlässlich der jährlichen Wiederkehr des Tages der Kirchweihe ein mehrtätiges Fest gefeiert wird. Und somit findet das Fest im jeweiligen Ort (logischerweise) immer am gleichen Wochenende statt. In Mechernich- Weyer ist dies das dritte Juli Wochenende. Dieser Termin ist irgendwann mal verlegt worden, denn die Kirchweihe der Kirche Sankt Cyriakus ist eigentlich irgendwann im Oktober, sagte man mir. Wie auch immer .....

    Die Kirmes ist also zweifelsfrei ein kirchliches Fest! Dann liegt es auch nahe, dass die Kirmes im Ort einen so hohen Stellenwert genießt, denn die Eifler sind doch bekanntlich alle katholisch, oder? Hört man sich den oben erwähnten Wibbelstetz- Song "Mir senn von höngerm Bröddezong" von 1990 an, so heisst es wörtlich: "Mir wähle ömme CDU, söss krejen mir Krach mit oserem Herrn Pastur. Der bött in jeder Prozesion "Oh Herr lass siegen die Union"" ....

    Tatsächlich gewinnt die CDU regelmäßig alle Wahlen im Stadtgebiet und die meisten Bürger sind römisch-katholisch. Also damals wie heute alles beim alten?! Der Ablauf der dreitätigen Kirmes ist jedenfalls schon seit ich denken kann mehr oder weniger gleich:

    - Die ganze Reportage, sowie viele Bilder der Kirmes finden Sie auf www.rosenbaum-photography.de -

    Zusätzlicher Raum wird als Lagerort für neue Stühle und vorhandene Möbel genutzt – Mit großem ehrenamtlichen Engagement errichtet -Innogy gibt Materialkostenzuschuss in Höhe von 2.000 Euro – Nachfrage nach Bürgerhalle für Feiern und Feste weiter groß

    Weyer – Die Nachfrage nach der Bürgerhalle Weyer ist in dem 750-Seelendorf ungebrochen. Nun konnte das Vereinskartell mit finanzieller Unterstützung von „innogy“ einen rund 35 Quadratmeter großen Anbau errichten. Diesen kann man ebenerdig aus der Bürgerhalle direkt erreichen. Stunde um Stunde wurde von den fleißigen Helfern ehrenamtlich investiert, um den Bau voranzubringen.

    Im hinteren Bereich der Bürgerhalle ist ein Anbau für die Lagerung von Möbeln und Gerätschaften entstanden. Peter Wassong (l.) und Clemens Hellenthal bei den Vorbereitungen der Bodenplatte. Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress

    Weyerer Handwerker unter der Leitung vom ehemaligen Ortsvorsteher Peter Wassong und dem zweiten Vorsitzenden des Vereinskartells Dieter Feder hatten alle Hände voll zu tun: einen Graben ausschachten, um die Hauptstromleitung zu verlegen, eine Bodenplatte gießen, Mauern hochziehen, die Dachkonstruktion errichten und natürlich das Dach auch eindecken. Damit aber nicht genug, schließlich waren ein Durchbruch zur Bürgerhalle zu stemmen, Fenster und Türen einzubauen, Elektroinstallationen zu realisieren, Estrich zu verlegen, die Wände zu verkleiden, Fließen zu legen und vieles mehr.

    Große Ehrung für Peter Wassong – Weyerer war 43 Jahre lang Ortsvorsteher – Politische Weggefährten kamen zur Verabschiedung

    Mechernich-Weyer – Es ist ein bewegender Moment: Mit einem „Großen Zapfenstreich“ auf dem Dorfplatz wurde jetzt Peter „Ivo“ Wassong nach 43 Jahren als Ortsvorsteher in den Ruhestand verabschiedet. Fast ganz Weyer und viele Ehrengäste wohnten diesem feierlichen Zeremoniell bei.

    Wassong hat für das 800-Einwohner-Dorf viel geleistet. Beim „Großen Zapfenstreich“ waren die Örtlichkeiten schon Beweis genug: Dorfplatz und Bürgerhaus – beides wurde während seiner Amtszeit und unter seiner Regie hergerichtet oder gebaut.

    Kurz vor 21 Uhr sind die Verdienste des heute 71-Jährigen, der auch eine Zeit lang CDU-Fraktionsvorsitzender im Mechernicher Stadtrat war, immer wieder Thema unter den angereisten Gästen. Auch der Bundestagsabgeordnete Detlef Seif, die vielen angereisten ehemaligen Mitstreiter im Mechernicher Rat, die Ortsvorsteherkollegen, Vertreter aller Vereine im Dorf oder schlicht den Weyerern selbst, zollen Wassong dafür Respekt.

    Dass er Immenses geleistet habe, sei unstreitig, hört man vor Ort. Heinz Kehmeier aus Wachendorf, Rolf Jaeck aus Kommern – der eine ein ehemaliger Ortsvorsteher, der andere ein amtierender Ortsvorsteher, Kehmeier wie Peter Wassong ehrenamtlicher Verwaltungschef in Mechernich, Jaeck mal Stellvertreter – kommen da schnell ins Erzählen.

    Zu Ehren Peter Wassongs fand auf dem Dorfplatz von Weyer ein feierlicher Zapfenstreich statt. Viele Weyerer und auswärtige Gäste wohnten dem Zeremoniell bei. Foto: David Rosenbaum/pp/Agentur ProfiPress

    „Wenn Peter als Bürgermeister gebraucht wurde, war er da und hat gehandelt. Für unsere Vereine, beim Bau unseres Bürgerhauses in Kommern“, sagt Rolf Jaeck.

    Björn Wassong als neuer Ortsvorsteher von Weyer und Urfey vereidigt – Der 35-Jährige tritt in die Fußstapfen seines Vaters Peter Wassong

    Mechernich/Weyer/Urfey – Fährt man mit Björn Wassong durch den Ort, grüßen ihn alle, die ihm begegnen. Man kennt ihn in Weyer. Eine gute Voraussetzung für die neue Aufgabe, die er nun angenommen hat.

    Björn Wassong ist neuer Ortsvorsteher von Weyer und Urfey. Jetzt wurde er vom Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick im Amt offiziell vereidigt. Er tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters Peter Wassong.

    „Das ist gut so“, begrüßt Schick die Entscheidung des Weyerers. Björn Wassong kenne den Ort wie seine Westentasche.

    Bereits seit Jahrzehnten ist Wassong im Vereinsleben aktiv. Er kann eine lange Liste mit Ehrenämtern vorweisen. Der 35-Jährige ist Vorsitzender des Vereinskartells und der KG Weyerer Blömche, Trainer der Seniorenmannschaft des SV Concordia Weyer, aktiver Laiendarsteller beim Theaterverein Edelweiß Nettersheim und Büttenredner („Ne Jeck im Rähn“). In der Session 1996/97 war er Kinderprinz im Dreigestirn und 2014/15 „großer“ Prinz.

    Björn Wassong ist neuer Ortsvorsteher von Weyer und Urfey. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Weyer - Der Mechernicher Stadtteil Weyer bildet ziemlich genau den Mittelpunkt des Kreises Euskirchen. Das haben nicht nur seinerzeit Blankenheimer Schüler mit dem Lineal errechnet, sondern auch Fachleute von der Kreisverwaltung. Für Peter Wassong ist Weyer indes nicht nur der Mittelpunkt des Kreises, sondern der ganzen Welt schlechthin.

    Seinen Heimatort hat der mittlerweile 71-Jährige nur zweimal mehr oder minder freiwillig verlassen: einmal als Internatsschüler mit dem Berufswunsch Geistlicher und, nun gut, für den Wehrdienst beim Bund.

    Ansonsten ist es für Wassong völlig unvorstellbar, irgendwo anders zu leben. Der pensionierte Postbeamte ist seit nicht weniger als 43 Jahren der emsigste Lobbyist von Weyer.

     

    Mit 28 in den Rat gekommen

    Am 13.07.2018 wurde Peter "Ivo" Wassong nach 43 Jahren als Ortsvorsteher mit einem "Großen Zapfenstreich" aus dem Amt verabschiedet. Viele geladene Ehrengäste und gefühlt halb Weyer, waren um 21 Uhr auf dem Dorfplatz erschienen, um Peter Wassong zu verabschieden. Genau an jener Stelle an der normalerweise jährlich die Mainacht der Junggesellen gefeiert wird, fanden sich alle örtlichen Vereine und die Bürger/innen aus Weyer und Urfey ein, um gemeinsam Peter Wassong zu ehren. Der Zapfenstreich wurde vom Musikverein Harmonie Weyer und dem Jugenspielmannszug Nettersheim musikalisch begleitet. Vorweg erläuterte Björn Wassong (Sohn und Nachfolger) den Ablauf und erklärte die Bedeutung des "Großen Zapfenstreichs". Im Anschluss zogen die anwesenden Gäste und Vereine in das Bürgerhaus um gemeinsam ein Kölsch oder Pils auf Peters Ehren zu trinken.  

    Wenn man einen Blick auf die Verdienste und das Engagement von Peter Wassong wirft, ist es verständlich warum so viele Menschen gekommen waren. Orstvorsteher von Weyer und Urfey, Stellvertretender Bürgermeister von Mechernich, ehrenamtlicher Bürgermeister von Mechernich, Ratsherr, Vorsitzender und Mitglied einiger Vereine ..... Peter prägte Mechernich, Weyer und Urfey im besonderen Maße. Als ich mir bewusst machte, dass Peter Wassong bereits Ortsvorsteher war, als ich auf die Welt kam (und seit jenem Jahr sind nun bereits auch schon 37 Winter vergangen), begreift man wie lange diese Zeit ist!

     

    Ich danke Peter von ganzem Herzen für sein Engagement für Weyer und ziehe meinen Hut, auch wenn ich eher Kappen trage ;) Seinem Nachfolger Björn wünsche ich alles Gute und viel Erfolg und bin mir sicher: Dä Jong mät dat bestemmt joot ;)

    Eindrücke und Impressionen vom Zapfenstreich finden Sie im Blog von www.rosenbaum-photography.de

    Am Freitag, 13. Juli, ab 21 Uhr, wird der langjährige Ortsvorsteher Peter Wassong mit großen Würden auf dem Dorfplatz in Weyer verabschiedet – Kirmesball und Ausgraben des neuen Kirmesknochens am Samstag, 14 Juli nach der Vorabendmesse – Frühschoppen am Sonntag – Endspiel der Fußball-WM wird live auf Leinwand übertragen

    Mechernich-Weyer – Buntes Kirmestreiben im Mechernicher Höhenort Weyer: Wie seit jeher wird im südlichsten Zipfel der Stadt Mechernich am dritten Wochenende im Juli kräftig Kirmes gefeiert. In diesem Jahr beginnt das Volksfest allerdings etwas anders als gewohnt.

    Bereits am Freitag, 13. Juli trifft sich die Dorfbevölkerung Weyer, Interessierte und Gäste ab 21 Uhr auf dem Dorfplatz (Hauptstraße/Brehbergstraße).

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Weyer und Urfey,

    am Dienstag, den 12.06.2018 wurde ich von Herrn Bürgermeister Dr. Schick zum Ortsvorsteher der Orte Weyer und Urfey und zum Stadtverordneten für die Ortschaften Eiserfey, Dreimühlen, Harzheim, Urfey, Vollem und Weyer ernannt. Ich danke Herrn Dr. Schick und der CDU-Fraktion für das entgegengebrachte Vertrauen. Meiner Frau Danke ich für das aufzubringende und stets aufgebrachte Verständnis. Somit trete ich als gebundener Vertreter die Nachfolge meines Vorgängers an.

    Die Fußstapfen sind wie erwähnt groß, jedoch scheut mich diese Tatsache nicht - im Gegenteil - Sie motiviert mich. Ich freue mich darauf, die Herausforderungen anzunehmen, die auf mich warten. Doch das wird mir grundsätzlich nur mit Ihrer Unterstützung gelingen. Ich lebe seit meiner Geburt in Weyer und fühle mich meiner Heimat seit jeher überaus verbunden. Durch meine jahrzehntelange vielfältige aktive Vereins- und vor allem Vorstandsarbeit (u.a. als Vorsitzender des örtlichen Vereinskartells), pflege ich zu den Vereinen des Ortes gute Kontakte. Auch im Rat und der Verwaltung der Stadt Mechernich bin ich gut vernetzt. Ich würde mich daher freuen, wenn auch Sie mir Ihr Vertrauen schenken würden. Ich jedenfalls reiche Ihnen allen meine Hand und freue mich auf eine hoffentlich gute und erfolgreiche Zusammenarbeit für unsere Heimat.

    Scheuen Sie sich nicht mich zu kontaktieren. Ich werde versuchen, Ihnen so gut wie möglich weiterzuhelfen oder Ihr Anliegen an den richtigen Stellen zu positionieren.

    Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereinskartells Weyer überreichten die Weyerer Vereine der Mechernich Stiftung eine Spende in Höhe von 1.000,- Euro. Der Versammlungsleiter Björn Wassong begrüßte zu Beginn der Versammlung, zu der alle Vertreter der Mitgliedsvereine eingeladen waren, zunächst die stellvertretende Vorsitzende der Mechernich Stiftung Maria Jentgen und den Vorsitzender der Stiftung Ralf Claßen an welche er im Anschluss auch den symbolischen Scheck über 1.000,- Euro überreichte. Durch einen Spendenaufruf im Rahmen der Renovierung des örtlichen Markuskapellchens im Ort Weyer konnte man im Jahr 2015 mehr Spenden generieren, als zur Renovierung des Markushäuschens benötigt wurden. Da sich auch alle Vereine des Vereinskartells am Spendenaufruf des Ortsvorstehers beteiligten, musste man sich entscheiden was mit dem Geld geschehen sollte. „Auch wenn wir Vereine auch jeden Cent brauchen können, so war schnell klar, dass es im Stadtgebiet Mechernich leider einige Menschen gibt, die dieses Geld dringender brauchen können!“ berichtete Wassong. „Daher waren wir uns schnell darüber einig den Überschuss der Spendensammlung und eine weitere Aufstockung des Betrages durch das Vereinskartell der Mechernich Stiftung zu spenden!“ Die Stiftung, so Wassong, leiste vor allen Dingen bei uns vor Ort im Stadtgebiet Mechernich wichtige und gute Arbeit, die es zu Unterstützen gelte. Sowohl Maria Jentgen, als auch Ralf Claßen bedanken sich sehr herzlich bei den Vertretern des Vereinskartells und erläuterten kurz den Zweck und die Gründung der Mechernich Stiftung. Dabei legten Sie besonderen Wert darauf zu berichten, dass die Stiftung ganz ohne Personalkosten auskäme und dass jeder Unterstützungsfall einzeln und unabhängig geprüft werde. Besonders erläuterten beide, dass es zu keinen Barleistungen kommt, sondern ausschließlich Sachleitungen ausgegeben werden. Mit der Spende des Weyerer Vereinskartells könne man weiter gute Arbeit in Mitten unserer Gesellschaft leisten.

    Awo-Kita in Weyer freut sich über vielfache Unterstützung

    Mechernich-Weyer – Auf der Wunschliste der Awo-Kindertagesstätte in Weyer stand ein die Motorik förderndes Klettergerüst für die Turnhalle schon lange ganz oben, doch das Budget des Kindergartens gab eine solche Investition nicht her.

    Weil es aber eine große Herzensangelegenheit von Leiterin Gisela Engel ist, das Bewegungsangebot auch bei schlechtem Wetter zu steigern, entschlossen sich Elternrat und Eltern, Spenden zu sammeln. Das geschah bei einem Adventsfest und bei vielen kleinen Aktionen. Zudem steuerten zahlreiche Firmen wie die Konditorei Arns aus Weyer, die Firma Liftstar aus Köln und die Generali-Versicherung ihren Obolus bei. Weitere Spenden in Höhe von jeweils 1.000 Euro der Volksbank Mechernich und der Kreissparkasse Euskirchen trugen dazu bei, dass Ende vergangenen Jahres das Herzensprojekt endlich verwirklicht werden konnte.

    Auch eine Hängematte kann an dem neuen, multifunktionalen Klettergerüst in der Awo-Kindertagesstätte in Weyer angebracht werden. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Nachdem die Arbeiterwohlfahrt den noch fehlenden Betrag beigesteuert hatte, konnte ein multifunktionales Klettergerüst angeschafft und in der Turnhalle aufgebaut werden, das den Kindern viel Spaß bereitet.

    Kurt-Ludwig Forg und Axel Wilberg musizieren am Sonntag ab 18 Uhr auf zwei Instrumenten

    Mechernich-Weyer – Auf zwei Orgeln spielen am Sonntag, 10. September, um 18 Uhr anlässlich des 7. Deutschen Orgeltages in der Pfarrkirche Weyer Kurt-Ludwig Forg (Borken)  und Axel Wilberg (Mechernich). Die beiden geben auf zwei Instrumenten Werke von Gaetano Piazza, Guiseppe Guami, Samuel Scheidt, Georg Philipp Telemann und Guillaume Lasceux.

    Kurt-Ludwig Forg stammt aus Euskirchen und lehrt in Borken. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

    Neun Gruppen lieferten sich auf dem Sportplatz in Kommen einen packenden Wettstreit um den Stadtjugendfeuerwehrpokal

    Mechernich-Kommern – Die Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Stadtgebiet Mechernich haben sich jüngst in Kommern zum ersten Wettstreit um den Stadtjugendfeuerwehrpokal auf dem Sportplatz in Kommern getroffen. Rund 90 Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren waren erschienen. Gewonnen hat die Jugendfeuerwehr aus Weyer.

    An sechs Stationen kämpften die Gruppen aus Mechernich, Strempt, Obergartzem, Satzvey, Wachendorf, Vussem, Weyer, Kommern und ein Zusammenschluss aus Bleibuir, Glehn und Floisdorf um Punkte. Im Gegensatz zum richtigen Einsatz spielte hier aber der Faktor Zeit keine Rolle. „Uns war die korrekte Ausführung der Übung wichtiger. Der Spaß stand immer im Vordergrund“, berichtete der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Ingo Esser.

    Die Jugendfeuerwehr aus Weyer, hier mit ihren Betreuern, gewann den ersten Stadtjugendfeuerpokal. Foto: Privat/ppAgentur ProfiPress

    SV Concordia Weyer verabschiedete seinen langjährigen Geschäftsführer in den wohlverdienten Ruhestand

    Mechernich-Weyer – In der Jahreshauptversammlung des Sportvereins Concordia Weyer ging nach 49 Jahren eine Ära zu Ende. Peter Wassong scheidet nach fast einem halben Jahrhundert als Geschäftsführer des SV aus dem Vorstand aus. „Nach 49 Jahren wird es Zeit kürzerzutreten und den Jüngeren das Feld zu überlassen“, kommentierte Wassong seinen Rückzug.

    Jürgen Wassong, Peter Wassongs ältester Sohn und erster Vorsitzender der Concordia, resümierte, dass er es von zu Hause aus nicht anders kennen würde: „Als ich geboren wurde, war er schon als Geschäftsführer tätig.“ Die Versammlung und der Vorstand dankten Peter Wassong für seine geleistete Arbeit, indem sie ihn einstimmig zum neuen Ehrenmitglied des Weyerer Sportvereins wählten und mit Urkunde und Blumen sowie einem Gutschein gratulierten.

    Neben der Neuwahl waren die Berichte des Vorstandes und der Kassiererin sowie der Beschluss einer neuen Satzung Tagesordnungspunkte der gut besuchten Jahreshauptversammlung. Die Satzungsänderung musste erfolgen, da die bestehende Satzung in die Jahre gekommen war und in einigen Punkten angepasst werden musste.

    Finanziell steht die Concordia auf gesunden Füßen. Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres gehörten das Sportfest Anfang Juni und die Teilnahme am Weyerer Karnevalsumzug mit einem eigenen Wagen aufgrund des 90-jährigen Bestehens des SV Weyer.

    (V.l.): Jürgen Wassong (1. Vorsitzender), Hermann-Josef Feyen (2. Kassierer), Nico Schmitz (Jugendobmann), Sigrid Poensgen (1. Kassiererin), Wolfgang Schiffer (Beisitzer), Peter Wassong (ehemaliger Geschäftsführer mit Ehrenmitgliedschaft), René Wassong (Fußballobmann), Erich Keller (2. Vorsitzender), Uli Müsch (Beisitzer), Florian Schmitz (Geschäftsführer). Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
    (V.l.): Jürgen Wassong (1. Vorsitzender), Hermann-Josef Feyen (2. Kassierer), Nico Schmitz (Jugendobmann), Sigrid Poensgen (1. Kassiererin), Wolfgang Schiffer (Beisitzer), Peter Wassong (ehemaliger Geschäftsführer mit Ehrenmitgliedschaft), René Wassong (Fußballobmann), Erich Keller (2. Vorsitzender), Uli Müsch (Beisitzer), Florian Schmitz (Geschäftsführer). Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Archäologietour Nordeifel führte auch nach Weyer

    Mechernich-Weyer – An die 2.000 Teilnehmer, so die Schätzungen des Amtes für Bodendenkmalpflege im Landschaftsverband Rheinland (LVR), waren in Bussen, Pkw und teils sogar mit dem Fahrrad bei Wind und Wetter unterwegs, um die sechs Stationen der diesjährigen Archäologietour Nordeifel zu besuchen. In der Kirche in Weyer, einem der geschichtsträchtigen Anlaufpunkte, waren die Besucher zumindest geschützt vor den Regenschauern, die bis zum späten Mittag immer wieder niedergingen.

    LVR-Mitarbeiter Eugen Rung (l.) erklärt den Besuchern in der Weyerer Pfarrkirche die Inschrift des Matronensteins. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
    LVR-Mitarbeiter Eugen Rung (l.) erklärt den Besuchern in der Weyerer Pfarrkirche die Inschrift des Matronensteins. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Weihestein des Matronenkultes in der Pfarrkirche Weyer ist eines der Highlights bei der 10. Archäologietour Nordeifel

    Mechernich-Weyer – Für einiges Aufsehen sorgte 1991 ein überraschender Fund bei Renovierungsarbeiten in der Pfarrkirche St. Cyriakus in Weyer: Ein Matronenstein war in der vorderen rechten Ecke des Altarunterbaus eingebaut. Dieser Stein ist eines der Highlights der diesjährigen „Archäologietour Nordeifel“.

    Der den römischen Muttergottheiten geweihte Inschriftenstein aus dem 2. Jahrhundert n.Chr. befindet sich nach wie vor in der Kirche in Weyer. Dort trafen sich jetzt die Verantwortlichen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), der Stadt Mechernich und der übrigen teilnehmenden Kommunen sowie der Nordeifel Tourismus GmbH, um in einer Pressekonferenz das Programm der Archäologietour vorzustellen. Die Veranstaltung, die ins Leben gerufen wurde, um zum einen die Denkmäler in der Region in den Fokus zu rücken und zum anderen den Tourismus in der Eifel anzukurbeln, feiert ein kleines Jubiläum, denn sie findet am Sonntag, 2. Oktober, von 10 bis 18 Uhr, zum zehnten Mal statt.

    Die Bedeutung der Archäologietour für den Tourismus in der Region stellte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (r.) heraus. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
    Die Bedeutung der Archäologietour für den Tourismus in der Region stellte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (r.) heraus. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

    Jahreshauptversammlung beim Vereinskartell Weyer – Dank an Ortssheriff Peter „Ivo“ Wassong

    Mechernich-Weyer – Weil bei einem Spendenaufruf des Vereinskartells Weyer für die Renovierung der Markus-Kapelle mehr Geld als benötigt zusammenkam, wurde die gemeinnützige Mechernich-Stiftung und damit bedürftige Menschen im Stadtgebiet Nutznießer dieses Überschusses. „Auch wenn wir Vereine auch jeden Cent brauchen können, so war schnell klar, dass es im Stadtgebiet Mechernich leider einige Menschen gibt, die dieses Geld dringender brauchen können“, sagte Björn Wassong, der Vorsitzende des Vereinskartells. In der Jahreshauptversammlung überreichte er nun einen symbolischen Riesenscheck über den Betrag in Höhe von 1.000 Euro an Ralf Claßen und Maria Jentgen vom Vorstand der Mechernich-Stiftung.

    Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde ein weiteres Geschenk übergeben: Mit einem Präsent bedankte sich Björn Wassong bei seinem Vater Peter „Ivo“ Wassong, der im vergangenen Jahr sein 40-jähriges Bestehen als „Ortssheriff“ von Weyer feierte und als solcher auch Vorstandsmitglied im Ortskartell ist.

    Björn Wassong überreicht seinem Vater Peter „Ivo“ Wassong für dessen 40-jähriges Engagement als Ortsvorsteher des Ortes Weyer eine Urkunde und ein Präsent des Vereinskartells. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
    Björn Wassong überreicht seinem Vater Peter „Ivo“ Wassong für dessen 40-jähriges Engagement als Ortsvorsteher des Ortes Weyer eine Urkunde und ein Präsent des Vereinskartells. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

    Jubiläumsverein feiert vom 3. bis 5. Juni eine Sportwoche unter anderem mit Bambini-Turnier und „Menschenkicker“

    Mechernich-Weyer – „Seit mehr als 90 Jahren engagiert sich »Concordia Weyer« für Bewegung, Sport und insbesondere für den Fußball in Weyer“, schreibt Vorsitzender Jürgen Wassong anlässlich des bevorstehenden Jubiläums auf der Webseite seines Vereins. Begangen wird das „90-Jährige“ mit einem Sportfest vom 3. bis 5. Juni auf dem Sportplatz.

    „Auch wenn der Stellenwert des Kreisligafußballs in den vergangenen Jahren wegen des vervielfachten Freizeitangebots nachgelassen hat“, so Wassong weiter, „so sind wir in Weyer doch stolz darauf, dass unser Verein noch immer ein solides Fundament und Anziehungskraft für die Jugend besitzt.“

    Die Pfarrkirche St. Cyriakus, das Wahrzeichen von Weyer, geht vermutlich auf einen römischen Wachturm zurück. Ganz so alt ist der örtliche Sportclub „Concordia“ noch nicht, aber Anfang Juni wird immerhin das „90-Jährige“ gefeiert. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress
    Die Pfarrkirche St. Cyriakus, das Wahrzeichen von Weyer, geht vermutlich auf einen römischen Wachturm zurück. Ganz so alt ist der örtliche Sportclub „Concordia“ noch nicht, aber Anfang Juni wird immerhin das „90-Jährige“ gefeiert. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich - Gerade hat die Stadt Mechernich ihr Jubiläum mit einem großen Fest gefeiert. 40 Jahre ist es her, dass unter großem Tamtam die Stadtrechte auf die Kommune am Bleiberg übertragen wurden. Im gleichen Jahr wurde in den Ortsteilen Weyer und Urfey ein neuer Ortsvorsteher ins Amt gehoben.


    Peter Wassong, damals noch Mitglied der Jungen Union, übernahm damals den Posten – und hat ihn bis heute inne. Seit 40 Jahren setzt er sich unermüdlich für die Anliegen der Bürger ein. Für sein „rundes“ Amtsjubiläum wurde er nun im Rat der Stadt Mechernich besonders geehrt.

    Zum 90jährigen Jubiläum des Weyerer Fußballvereins feiern Karnevalsgesellschaft und Sportler Hand in Hand

    Mechernich-Weyer – Auch ohne Jubiläum und Tollitäten wird bei den „Weyerer Blömche“ wieder kräftig Karneval gefeiert. Der Startschuss des jecken Treibens fällt noch vor dem Jahreswechsel, und zwar am Mittwoch, 30. Dezember, um 19 Uhr mit dem Kartenvorverkauf für die Kostümsitzung im Bürgerhaus.

    Wie in den vergangenen Jahren, haben sich die Karnevalisten von den Hochebenen des Mechernicher Stadtgebiets wieder ein Sessionsmotto einfallen lassen. In der Session 2015/2016 verbündet man sich mit dem örtlichen Sportverein. „90 Johr Concordia, dat iss dä Hit – do blieve och mir Blömche fit“ lautet das Motto im Jahr 2016.

    Erste Prinzenblutspende im Stadtgebiet Mechernich mit 131 Spendern – Weyerer Dreigestirn als Erstspender auf der Liege – Mechernichs Jugendprinzessin Sarah (Falk) und Kommerns Kinderprinz Timo (Reipen) unterstützen

    Mechernich-Kommern – „Vor meiner ersten Blutspende bin ich nervöser als vor meinem ersten Auftritt im Ornat“, gestand Prinz Björn (Wassong) vom Jubiläumsdreigestirn der KG Weyerer Blömche. Zusammen mit Bauer Michael (Hochgürtel) und Jungfrau Michaela (Lock) hatte die Tollität zur Prinzenblutspende in der Kommerner Bürgerhalle aufgerufen. Zum ersten Mal standen im Stadtgebiet Mechernich die Karnevalisten Pate für die Blutspendeaktion.

    „Ich hab gehört wir können hier Blut verlieren“, grinste Jungfrau Michaela beim Empfang in der Bürgerhalle. Ebenso wie Bauer Michael gab sie sich „total entspannt“, obwohl die beiden genauso wie Prinz Björn zu den Erstspendern gehörten. „Mehr als umfallen kann man ja schließlich nicht“, scherzte der Bauer und natürlich ging am Ende alles ganz glatt über die Bühne.

    Vor der ersten Blutspende nervöser als vor dem ersten Auftritt im Ornat: Prinz Björn (Wassong) mit Bauer Michael (Hochgürtel) und Jungfrau Michaela (Lock) vom Jubiläumsdreigestirn der Weyerer Blömche. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
    Vor der ersten Blutspende nervöser als vor dem ersten Auftritt im Ornat: Prinz Björn (Wassong) mit Bauer Michael (Hochgürtel) und Jungfrau Michaela (Lock) vom Jubiläumsdreigestirn der Weyerer Blömche. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

    Mit Hilfe des RWE-Projektes „Aktiv vor Ort“, des Weyerer Vereinskartells und der Stadt Mechernich wurde das „Markuskapellchen“ repariert – Im Sommer 2013 hatte der Blitz eingeschlagen

    Mechernich-Weyer – „Potz Blitz“, hatte der Weyerer Ortsvorsteher Peter Wassong im Sommer 2013 nach einer Gewitternacht gedacht. Das war durchaus wörtlich gemeint, denn der Blitz hatte in das so genannte „Markuskapellchen“ eingeschlagen. Das Kreuz an der Spitze des Bildstocks wurde abgeschlagen, der Sockel beschädigt. Die neben dem Bildstock von 1749 am Kreuzweg oberhalb von Weyer stehende Kastanie wurde gespalten. Alleine die im Innern des Buntsandsteinbaus befindliche Holzskulptur des Heiligen Markus hatte den Einschlag unversehrt überstanden.

    Bei der Arbeit: Peter Wassong, Günter Geißler, Erich Keller, Ferdi Reinartz und Jürgen Wassong halfen dabei, das Markuskapellchen wieder aufzustellen. Foto: RWE/pp/Agentur ProfiPress
    Bei der Arbeit: Peter Wassong, Günter Geißler, Erich Keller, Ferdi Reinartz und Jürgen Wassong halfen dabei, das Markuskapellchen wieder aufzustellen. Foto: RWE/pp/Agentur ProfiPress

     

    Auch das geschieht in der Eifel: Bildstock namens „Markuskapellchen“ bei Weyer wird bei einem Gewitter gespalten, das Kreuz auf der Kuppel „enthauptet“, aber die Holzfigur im Innern bleibt unversehrt – LVR-Denkmalschutzamt empfiehlt nach Wiederaufbau die Installation eines Blitzableiters

    Mechernich-Weyer – Bei schweren Gewittern über der Nordeifel im Juni vergangenen Jahres schlug der Blitz ausgerechnet in das so genannte „Markuskapellchen“ am Kreuzweg oberhalb von Weyer (Stadt Mechernich) ein.

    Die neben dem Bildstock von 1749 stehende Kastanie wurde gespalten, die Spur des Millionen Volt starken Blitzeinschlags zog sich weiter über den geteerten Feldweg in den Acker hinein. Das Kreuz an der Spitze des Bildstocks wurde abgeschlagen, der Sockel des Markuskapellchens gespalten.

    Unmittelbar nach dem Blitzeinschlag am 22. Juni vergangenen Jahres machte der Ortsvorsteher dieses Bild vom gespaltenen Sockel des Weyerer Markuskapellchens. Foto: Peter Wassong/pp/Agentur ProfiPress

    Unmittelbar nach dem Blitzeinschlag am 22. Juni vergangenen Jahres machte der Ortsvorsteher dieses Bild vom gespaltenen Sockel des Weyerer Markuskapellchens. Foto: Peter Wassong/pp/Agentur ProfiPress

    Der Landesbetrieb Straßenbau NRW saniert auf der Bundesstraße 477 die Fahrbahndecke. Foto: Thomas Banneyer Zwischen den Mechernicher Ortsteilen Weyer und Vussem wird der Landesbetrieb Straßenbau NRW ab dem 3. Juni auf einer Gesamtlänge von 4400 m die Fahrbahndecke der Bundesstraße 477 sanieren.
    Der Landesbetrieb Straßenbau NRW saniert im Zuge der Bundesstraße 477 die Fahrbahndecke zwischen den Mechernicher Ortsteilen Weyer und Vussem.

    Auf einer Gesamtlänge von 4400 m wird die Straße erneuert. Die Arbeiten werden in einzelnen Bauabschnitten jeweils unter Vollsperrung durchgeführt. Ausführendes Unternehmen ist die Firma Backes Bau aus Stadtkyll.

    700 000 Euro Baukosten

    Die Baukosten belaufen sich auf rund 700000 Euro. Die Bauzeiten wurden auf die benachbarten Baustellen in Bergheim und Vollem mit dem Kreis Euskirchen und der Stadt Mechernich abgestimmt.

    Der erste Bauabschnitt von der Einmündung nach Bergheim bis zum Ortsausgang Vussem beginnt am Montag, 3. Juni, und dauert bis zum 18. Juni. Die Arbeiten in der Ortsdurchfahrt Vussem erfolgen am Wochenende 8./9. Juni. Der zweite Bauabschnitt liegt zwischen dem Abzweig Bergheim und dem Ortseingang Eiserfey (Einmündung K 32) und dauert vom 19. Juni bis 17. Juli.

    Mehr dazu Kontrollstellen Hier blitzt es im Kreis Euskirchen

    Die weiteren Bauabschnitte von Weyer bis Dreimühlen und von Dreimühlen bis Eiserfey werden in den Sommerferien vom 22. Juli bis zum 3. September abgewickelt.

    Die Arbeiten in der Ortsdurchfahrt Eiserfey erfolgen ebenfalls an einem Wochenende in den Ferien. Der überörtliche Verkehr wird über die A1 zwischen den Anschlussstellen Nettersheim und Mechernich umgeleitet. (hoc)

    Ksta.de / 27.05.2013

    Halbe Million Euro für neue Straßendecke, Gehweg, Entwässerung, neue Wasserleitung, Straßenbeleuchtung und einige Kanalanschlüsse – Start nach Ostern, Fertigstellung bis Jahresende – Bedarfssperrungen, aber jeder kann sein Haus erreichen

    Blick auf den Verlauf des „Neuen Wegs“ in Mechernich-Weyer, der in den siebziger Jahren als geteerter Wirtschaftsweg angelegt wurde, mittlerweile aber komplett bebaut ist. Die Straße wird nun folgerichtig erstmals zur Wohnstraße mit Gehweg, Entwässerung und Beleuchtung ausgebaut. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich-Weyer – Der „Neue Weg“ in Weyer war einmal ein geteerter Wirtschaftsweg, im Laufe der Jahrzehnte wurde die an südwestlicher  Ortsrandlage verlaufende Straße beidseitig bebaut. Die Teerdecke des früheren „Feldwegs“ ist mit den Jahren mehr oder weniger zerbröselt. Außerdem muss eine komplett neue Wasserleitung verlegt werden, einige Kanalhausanschlüsse sind zu erneuern.

    Von Gudrun Klinkhammer, 07.05.12, Ksta.de

    250 Quadratmeter Grundfläche weist die neue Bürgerhalle auf. Was die Vereine von Weyer mit ihrem Vorsitzenden Björn Wassong zusätzlich angefeuert hatte: „2004 war im Ort die letzte Gaststätte samt Saal geschlossen worden.“

    Einweihungsfeier
    Eine Grundfläche von 250 Quadratmetern in der neuen Halle bietet künftig Raum für alle möglichen Veranstaltungen und Feiern in Weyer. (Bild: Klinkhammer)

    Die Bürgerhalle eines Ortes ist vergleichbar mit dem Herzen eines Menschen. Pulsiert es an dieser Stelle, dann lebt der ganze Körper. Auf ein großes, starkes und sehr schönes Herz können seit Sonntag die Bürger von Weyer blicken. Denn dort nahm eine stattliche Bürgerhalle ihren Betrieb auf, deren Grundfläche 250 Quadratmeter aufweist. Peter Wassong, Ortsvorsteher von Weyer und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Mechernich, erinnerte während der Eröffnungsfeier an die Zeit, als er an dieser Stelle im Ort noch zur Schule ging. Wo heute die neue Bürgerhalle steht, stand früher die große Pausenhalle.

    Das alte Gebäude ging, nachdem die kleine Dorfschule geschlossen worden war, für Jahre in den Besitz der Evangelischen Kirchengemeinde Kaarst/Büttgen über, die die Einrichtung als Feriendomizil nutzte. Danach beabsichtigte eine Firma, die Räume für ihre Zwecke zu nutzen. Doch das Vereinskartell konnte letztendlich einen Teil des Gebäudes von der Stadt anmieten und 1997 dort ein kleines Bürgerhaus einweihen. Dieses ursprüngliche Bürgerhaus existiert heute immer noch: als Nachbarraum zur neuen, großen Halle.

    Vor einem Jahr begonnen

    Zudem konnten die sanitären Anlagen renoviert und übernommen werden. Der Kindergarten liegt heute ebenfalls gleich nebenan. Was die Vereine von Weyer mit ihrem Vorsitzenden Björn Wassong zusätzlich anfeuerte: „2004 wurde im Ort die letzte Gaststätte samt Saal geschlossen.“ Damit waren die Vereine ohne Veranstaltungsraum. Vor fast genau einem Jahr begannen die Vorbereitungen für die neue Halle.

    Feuerwehr, Junggesellen, Karnevalsgesellschaft, Musik- und Sportverein sowie zahlreiche engagierte Firmen investierten unter der Federführung des Vereinskartells mehr als 5000 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Björn Wassong: „Nach einem Jahr anstrengender und kräftezehrender Bauzeit kann der Höhenort des Stadtgebietes nun voller Stolz auf das Erreichte blicken.“

    Pfarrer Kurt Hoberg segnete die neue Halle ein, der Musikverein „Harmonie“ Weyer unter der Leitung von Peter Züll umrahmte die Feierlichkeit musikalisch. Als Ehrengäste waren Landrat Günter Rosenke, Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick und Klaus Voussem (MdL) vor Ort.

    Pressemeldung vom 24. April, 2012, 12:51 pm

    Vereine errichten Bürgerhalle in Eigenleistung – Einweihung am Sonntag, 6. Mai, ab 10.30 Uhr

    Mechernich-Weyer – Feierlich eingeweiht wird die neu errichtete Bürgerhalle Weyer am Sonntag, 6. Mai. Um 10.30 Uhr findet in der Pfarrkirche St. Cyriakus, unweit der Bürgerhalle, ein Gottesdienst statt. Nach der Messfeier wird Pastor Kurt Hoberg die kirchliche Einsegnung der Halle vornehmen. Dem folgt ein Festakt unter Mitwirkung des Musikvereins „Harmonie“ Weyer. Zum Abschluss lädt das Vereinskartell zu einem gemütlichen Umtrunk mit Imbiss ein.

     

    Durch die Schließung der letzten örtlichen Gaststätte mit angeschlossenem Saal im Jahr 2004 wurden die Weyerer Vereine veranstaltungstechnisch heimatlos. Zeltmietkosten in Höhe von 10.000 Euro jährlich mussten gestemmt werden um alle Veranstaltungen beibehalten zu können. Um die Situation für alle Vereine zu verbessern startete das Vereinskartell Weyer e.V. unter der Leitung des Vorsitzenden Björn Wassong und seines Stellvertreters Dieter Feder viele Überlegungen.

    Mit der Stadt Mechernich fand man schließlich den idealen Partner. Von Beginn an stand die Stadt dem Projekt „Bürgerhalle Weyer“ sehr positiv gegenüber und half und unterstützte die Weyerer wo es nur ging. Seit März 2011 wurde rund um das bestehende Bürgerhaus gebaggert, gebohrt und gehämmert. Feuerwehr, Junggesellen, Karnevalsgesellschaft, Musik- und Sportverein sowie zahlreiche engagierte örtliche und regionale Firmen errichteten unter Federführung des Vereinskartells in weit über 5.000 Stunden ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit eine funktionale Bürgerhalle.

    Björn Wassong: „Nach einem Jahr anstrengender und kräftezehrender Bauzeit kann der Höhenort des Stadtgebiets Mechernich voller Stolz auf das Erreichte blicken. Dies möchten die Weyerer am 6. Mai tun und laden alle herzlich zur Einweihungsfeier der neuen guten Stube nach Weyer ein.“

    Quelle: ProfiPress – Agentur für Kommunikation

    Beliebter Seelsorger im Mechernicher Süden, Pfarrer in Kallmuth, Kalenberg, Eiserfey und Weyer, geht in den Ruhestand und zurück in seine Wissener Heimat

    Eifeldekan Erik Pühringer (von rechts) überreichte nach dem Festgottesdienst in St. Cyriakus in Weyer einen Führer zu Orten der Muße und Besinnung zwischen Rhein und Eifel an Kurt Hoberg, den scheidenden Pfarrer von Kallmuth, Weyer und Eiserfey, daneben die Konzelebranten, die beiden der Communio in Christo in Mechernich nahestehenden Priester Crispin Mwageni aus Tansania und Bovas Mathew aus Kerala (Indien) sowie der aus Mechernich-Kallmuth stammende Monschauer Pfarrer Karl-Heinz Stoffels. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

    Mechernich – Der Mechernicher Pfarrer und Eifeldekan Erik Pühringer hatte ein, wie er hofft „magnetisches“, Geschenk für seinen aus Mechernich scheidenden Mitbruder Kurt Hoberg mitgebracht. Nämlich einen Führer zu Orten der Muße und Besinnung zwischen Rhein und Eifel: „Damit du Anregungen erhältst, dich zumindest ab und zu dem alten Wirkungskreis zu nähern und uns zu besuchen.“

    Knallhartes Programm für die Jugendfeuerwehr Weyer – Ein „Alarm“ folgte auf den nächsten – Die jungen Leute mussten immer wieder aufs Neue ausrücken und erlebten, wie hart es sein kann, ein Feuerwehrmann zu sein

    Die Jugendfeuerwehr Weyer absolvierte kürzlich unter Leitung der Jugendfeuerwehrwarte Michael Hochgürtel und Karl Fasen ihre erste 24-Stunden-Übung. Das Bürgerhaus, welches sich gleich neben dem Weyerer Feuerwehrgerätehaus befindet, richteten sich die Jugendlichen für diese Zeit als Schlafstätte und Aufenthaltsraum ein.

    Von dort aus wurden sie auch zu ihrer ersten Übung „alarmiert“. Einsatzort war dabei eine „brennende“ Feldscheune am Ortsende von Weyer. Die brennende Scheune mussten sich die Jugendlichen zwar vorstellen, allerdings wurde bei allen Übungen mit richtigem Wasser „gelöscht“.

    Von einem Hydrant mussten die jungen Feuerwehrleute bei der ersten Übung eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke errichten, um schließlich dem Brandherd mit drei C-Rohren zu Leibe rücken zu können. Im Anschluss hieß es dann Schläuche zusammenrollen, das Löschgruppenfahrzeug wieder beladen, „Aufsitzen“ und zurück zum Gerätehaus. Am Gerätehaus erwartete Löschgruppenführer Ullrich Werner die elf teilnehmenden Jungendfeuerwehrmänner, um sie im Umgang mit den korrekten Knoten und Stichen, welche beim Einsatz mit Leinen und Seilen gebraucht werden, zu schulen.

    Von Vera Junker, 16.07.10, rundschau-online

    Friedhofshalle, Feuerwehrgerätehaus und „Ersatzkneipe“ - in 40 Jahren lässt sich in einem Ort viel auf die Beine stellen. In Weyer geschieht dies seit 1970 durch das Vereinskartell - es besteht aus sechs Vereinen.

    WEYER - Friedhofshalle, Feuerwehrgerätehaus und „Ersatzkneipe“ - in 40 Jahren lässt sich in einem Ort viel auf die Beine stellen. In Weyer geschieht dies seit 1970 durch das Vereinskartell.

    "Wir bestehen aus sechs Vereinen: dem Sportverein Concordia, der Karnevalsgesellschaft Weyerer Blömche, dem Jungen Chor, dem Junggesellenverein Weyerer Wildschweine, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Musikverein Harmonie“, erklärt Björn Wassong, Vorsitzender des Vereinskartells. Er fährt fort: „Gemeinsam haben wir in den vergangenen 40 Jahren einiges in Weyer bewegt und dafür gesorgt, dass die Dorfgemeinschaft erhalten und weiterentwickelt wird.“



    Im neu hergerichteten Schankraum der ehemaligen Schule in Weyer stoßen die Mitglieder des Vereinskartells um Vorsitzenden Björn Wassong (4. v.li.) auf die bislang geleistete Arbeit an. (Foto: Hilgers)







    In der Tat hat sich in Weyer dank dem Einsatz der Vereine viel getan. Nicht nur das 1970 ein erstes gemeinsames Dorffest gefeiert wurde, sondern alleine im Jahr 1988 wurden die Leichenhalle in Eigenleistung erstellt, das Ehrendenkmal umgestellt, neue Umkleiden am Sportplatz gebaut und ein neues Feuerwehrgerätehaus errichtet. „Gestellt wurde uns nur das Material von der Stadt, den Rest haben wir in Eigenleistung gemacht“, berichtet der ehemalige Vorsitzende Peter Wassong. „Damals konnte die Stadt durch unseren Einsatz 210 000 Euro sparen. Für diesen Einsatz haben wir den Konrad-Adenauer-Preis für Leistungen der Dorfgemeinschaft erhalten.“

    Freier Zugang zum Weyerer Wald

    Verkauf des Staatsforstes an die Bofrost-Stiftung durch das Land NRW soll keine negativen Auswirkungen auf die Stadt Mechernich und ihre Bürger haben – Bürgermeister Schick drängte auf Begehungsrecht auch im strengen FFH-Schutzgebiet, Holzverkauf an die Bevölkerung und vernünftige Wildbestandszahlen im Trinkwasserversorgungsgebiet – Anders genutzte Forstflächen im Weyerer Wald sollen durch Abholzungen und Neuanpflanzungen in standortgemäßen Buchenwald auf Kalkboden “umgebaut” werden

    Weyer – “Concordia Weyer”: An diesen Namen werden sich die Eifeler Fußballfans erst einmal wieder gewöhnen müssen. Denn unter diesem Namen geht ab August die neu formierte Fußballmannschaft aus Weyer in der Fußballkreisliga C an den Start. Zwölf Jahre lang hatten die Fußballer aus Weyer mit den Spielern aus Lorbach eine gemeinsame Fußballabteilung gebildet: Die SG Lorbach-Weyer.

    Wie die Journalistin Gudrun Klinkhammer in der heutigen Ausgabe des “Kölner Sdadt-Anzeigers” berichtet, ging diese Vereinigung allerdings bereits im Juni auseinander. Während die Lorbacher ihren Fußballbetrieb daraufhin komplett einstellten, formierte sich die “Concordia Weyer” neu.
    Um jedoch künftig in der Kreisliga C mithalten zu können, muss der Rasenplatz von Weyer bestimmte Maße vorweisen. Um diese zu erreichen, muss die Begrenzung des Weyerer Sportplatzes um insgesamt vier Meter verschoben werden. Am Samstag trafen sich nun einige engagierte Helfer des Sportvereins, um mit den Umbauarbeiten zu beginnen. Nachdem die Pfosten des rund 100 Meter langen Ballfangzaunes entfernt und der Maschendraht zwischen den Pfosten abmontiert war, setzte das Team um den Sportvereinsvorsitzenden Heinz Wassong die metallenen Pfeiler an neuer Stelle wieder ein.

    Äußerst akkurat gingen die fleißigen Helfer vor, zu denen zudem die Vorstandsmitglieder Peter Wassong, Günter Geißler, Erich Keller sowie die Vereinsmitglieder René Wassong und Marcel Wassong zählten. Jeder Punkt wurde genau vermessen. Erst als alles in der Waage stand, brachte ein 50 Jahre alter Traktor den frisch gemischten Beton herbei, um die Pfeiler neu ein zu betonieren. Auch die alten maroden Drahtmatten des Ballfangzauns sollen erneuert werden. Die Kosten für die Matten wird die Stadt Mechernich tragen.

    Manfred Lang

    16.07.2008

    Mechernich-Weyer – Voll in die Festtagsorganisation und Durchführung eingespannt und daher musikalisch nicht einsatzfähig waren die Aktiven des Musikvereins “Harmonie” Weyer während ihres 55-jährigen Jubiläums. Deshalb ließen die Musiker ihre Instrumente auch ruhen und luden lieber befreundete Musikvereine ein. Das ganze Wochenende über herrschte musikalischer Abwechslungsreichtum.
    Den Auftakt übernahmen die Mitglieder der Bergkapelle Mechernich mit einem “Spätschoppen” am Freitagabend. Einer der Höhepunkte war der volkstümliche Abend am Samstag. Gute vier Stunden lang unterhielt das ausgezeichnete Ensemble der Uedelhovener Dorfmusikanten die 200 Gäste im Festzelt. Zunächst spielten die Udelhovener böhmische Blasmusik, danach bewies das Orchester unter der Leitung von Hans Ozek sein Können mit internationaler Tanzmusik.

    Auch am Sonntag reisten befreundete Vereine an und spielten auf der Bühne des Festzeltes auf: Kapellen aus Engelgau, Kallmuth, Frohngau, Nettersheim und das Jugendorchester Mechernich. Den “Großen Zapfenstreich” präsentierten am Sonntagabend die Musikvereine Floisdorf und Marmagen unter der Leitung von Peter Züll.

    Jugendturnier in Wever erbrachte über tausend Euro für den guten Zweck – Schirmherr war Vize-Bürgermeister Peter Wassong

    Mechernich-Weyer – Für Kurt Engels von der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder war es eine Spendenaktion der ganz besonderen Art. Die Aktivisten hatten nicht nur mit Sturm und Regen zu kämpfen. Ihr ehrenwertes Treiben wurde auch noch von Blitz und Donner begleitet.

    Die Rede ist von den “Fußballzwergen” des Sportvereins SV Concordia Weyer, des TSV Feytal, der Spielgemeinschaft Erfthöhen und der Spielvereinigung Pesch-Harzheim. Diese Teams hatten sich im Rahmen eines vom SV Concordia Weyer veranstalteten F-Jugend­turniers in den Dienst der guten Sache gestellt, bei dem sie we­gen der vorherrschenden Witterungsunbilden am Ende alle pudelnass waren.
    Auch Mechernichs stellvertretender Bürgermeister Peter Wassong, der die Schirmherrschaft über das Benefizturnier übernommen hat­te, konnte bei diesem Wetter nicht alle unter seinem Regenschirm unterbringen.

    Wandern rund um Weyer

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